Wieso Feminismus ohne Intersektionalität eigentlich gar kein richtiger Feminismus ist-von Gastschreiberin Sophia, @isiuwaberlin
http://freethoughtblogs.com/pharyngula/files/2014/07/splitter.jpeg (Ich habe kein T-Shirt zum Thema, aber da ich auf meiner Seite nun nicht mehr nur auf Rassismus aufmerksam mache, sondern auch auf Sexismus, ist es nötig den Begriff zumindest zu nennen.) Intersektionalität ist die Verflochtenheit mehrerer Diskriminierungsformen und Ungleichheitsverhältnisse. Das erste Mal fiel der Begriff 1989, als Kimberle Crenshaw darauf aufmerksam machte, dass Antidiskriminierungsrechte nur weißen Frauen oder Schwarzen Männern zu Gute kamen. Schwarze Frauen fanden in den Gerichtssälen kein Gehör, wenn es um Einstellungspolitiken ging. Crenshaw verglich das Phänomen der Intersektionalität mit einem Verkehrsunfall, der entweder durch Autos aus einer Richtung oder aus mehreren Richtungen entsteht. Genauso kann eine schwarze Frau, die verletzt wird, weil sie an der Kreuzung (intersection) steht, sowohl sexistisch, als auch rassistisch diskriminiert werden. Damals bezog sich der Begriff Inters...