Woketionary




A

Able-bodied-
 
Menschen die keine körperliche Behinderung jeglicher Form haben.

Able-bodied privilege- 
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die den eigenen Körper als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seinem Körper diskriminiert/unterdrückt/ermordet, etc. zu werden. Able-bodied Menschen profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. von non-able bodied Menschen. Able-bodied privilege ist institutionell, konstitutionell, etc. Oder zum Beispiel haben able-bodied Menschen zu bestimmten Dingen mehr/leichteren Zugang, als körperlich behinderte Menschen.

Able-bodied gaze-
Medien, Filme, Klamotten, etc. durch die Perspektive von able-bodied Menschen zu zeigen, meist durch eine all-able-bodied Besetzung. Non-able-bodied Menschen werden nur selten in Filmen/Serien repräsentiert und das dann oft als "schwach" und "unselbstständig".

Able-bodied comfort- 
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von able-bodied Menschen fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu zerplatzen. Verknüpft mit able-bodied fragility und tone-policing. Die Idee, dass non-avlebodied Menschen “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne ablebodied-Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Generell das non-ablebodied Menschen auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das ablebodied-Ego nicht zu verletzen.

Able-bodied fragility-
 Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Auch aus Angst, dass man dieses Privileg und die Überlegenheit verlieren könnte. In diesem Fall able-bodied Menschen.

AFAB
Assigned female at birth. Das Geschlecht was einem auf Grund seiner Chromosome und Genitalien bei der Geburt vorgeschrieben wird.

AMAB-
Assigned male at birth. Das Geschlecht was einem auf Grund seiner Chromosome und Genitalien bei der Geburt vorgeschrieben wird.

AGAB
Assigned gender at birth. Das Geschlecht was einem auf Grund seiner Chromosome und Genitalien bei der Geburt vorgeschrieben wird.

Acceptable fat- 
Menschen die zwar mehrgewichtig sind, auch mehr als curvy, aber dennoch gesellschaftlich akzeptabel sind. Das sind meistens die, die im plus-size Business zu sehen sind, zusammen mit curvy's.
asos curve















Anti-______ racism- 

So wie anti-blackness, nur bei anderen IPOC. zB. Anti-asian racism.

Anti-semitism- 
Systematische Diskriminierung und Unterdrückung von jüdischen Menschen.

Ally- 
In diesem Fall eine Person die nicht von einer gewissen Diskriminierungsform betroffen ist, sondern davon profitiert und sich trotzdem für die Menschen die es betrifft aktiv einsetzt.

Ageism- 
Altersdiskriminierung, meistens richtet sich diese Art von Diskriminierung gegen ältere Frauen. zB. Anti-aging creme, Botox, ältere Frauen werden als “abgelaufene Ware” bezeichnet, etc.

Androcentric- 
Eine spezifische Form von Männlichkeit zur Norm zu erklären, eine Männlichkeit zentrierte Gesellschaft). Dominiert oder betont männliche Interessen oder eine männliche Sichtweise.

Asexuality- 
Menschen die sich nicht sexuell zu anderen hingezogen fühlen.

Agender- 
Menschen die sich keinem Geschlecht zuordnen. Das neutrale Geschlecht.

Autosexuality- 
Menschen die sich nicht sexuell zu anderen Menschen hingezogen fühlen, sondern die eigene Intimität bevorzugen.


Androphillia-
Ein Mensch der sich zu maskulinen Menschen hingezogen fühlt (zu männlichen Geschlechtsnormen).

Androgynous- 
Ein Mensch der sowohl stereotypische männliche und weibliche charakteristische Merkmale hat (basierend auf Geschlechterstereotypen).


Aromantic- 
Ein Mensch der kein romantisches Interesse an anderen Menschen hat.

Aliagender- 
Das “dritte Geschlecht”. Weder weiblich, männlich, noch geschlechtsneutral. Es ist eine starke Geschlechterrolle.


Aporagender- 
Theoretisch ähnlich zu Ali-agender, nur gehört es in die geschlechtsneutrale Rubrik.

Anti-blackness- 
Rassismus der sich speziell gegen schwarze Menschen richtet, besonders ausgehend von anderen non-black BIPOC’s. ZB das afro-Latinx nicht als echte Latinx anerkannt werden von sehr sehr vielen.

Ableism- 
Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen mit Behinderungen.

Al-amira- 
Eine Form von Verschleierung, wo das Tuch bis über die Schultern geht.

Anti-muslima Sexismus-
Sexismus und Unterdrückung von beiden Seiten des Spektrums. Einerseits von radikalen religiösen Männern, die Frauen Verschleierung aufzwingen und andererseits rassistischer nicht-muslimischen weißen Männern, die die Unterdrückung von Frauen durch Verschleierung als Ausrede benutzen um Frauen generell die Verschleierung zu untersagen. In den meisten Fällen trifft es aber Frauen die sich selbst dazu entscheiden sich zu verschleiern. Am Ende des Tages ist die Verschleierung nicht das Problem, sondern sexistische Männer die Frauen ihre pariarchalischen Denkweisen aufzwingen wollen.

Apothiromantic- 
Apothi-romantic (auch als anti-romantic bekannt) ist ein Aromantiker, der keinerlei romantische Anziehungskraft in irgendeiner Form erlebt und die Romantik zurückweißt. Sie möchten nicht in irgendeiner Art romantischer Beziehung sein.

Anti-romaismus-
Diskriminierung von Roma*nja und/oder Sint*izze

B

BIPoC- 
Black Indigenous People of Color.

BIMOC activism- 
Ähnlich wie white feminism oder mens rights activism, nur BIPOC Männer die zwar anti-rassismus Arbeit leisten, aber das Patriarchat beibehalten wollen/ein Komplize des Patriarchats sind/sich nicht für Frauen, insbesondere BIWOC einsetzen.

Bodypositivity- 
Ursprünglich eine Bewegung, die sich für mehr Repräsentation und Anti-diskriminierungsarbeit für marginalisierte Körper einsetzt (Fette Körper und non cis/white/hetero/able-bodied/male Körper) (/= und/oder) bis sich irgendwann weiße, dünne Frauen* gecentered haben.

Benevolent sexism- 
Auf den ersten Blick mag diese Art von Sexismus positiv wirken, es ist allerdings die Geschlechterklassifikation das Frauen das schwächere Geschlecht sind (zB durch: “Frau muss von Mann beschützt werden”). eine subjektiv positive Orientierung von Schutz, Idealisierung und Zuneigung gegenüber Frauen, die wie der feindselige Sexismus dazu dient, den untergeordneten Status von Frauen gegenüber Männern zu rechtfertigen.

Benevolent racism-
Auf den ersten Blick mag diese Art von Rassismus positiv wirken, es ist allerdings die die Rassenklassifikation, dass BIPOC anders, fremd, wild und weniger schön sind, weil sie nicht in eurozentrische Schönheitsstandards passen. Durch Exotisierung zum Beispiel. Ein anderes Beispiel: "Du siehst aber gut aus für eine schwarze Frau!"

Bifeindlichkeit- 
Diskriminierung und Unterdrückung gegenüber bisexuellen Menschen (zB. das bisexuelle Frauen das auf Grund von Aufmerksamkeit machen, um hetero Männer anzutörnen.)

Biphobia-
Eine diskriminierende und äußert falsche Bezeichnung für die systematische Unterdrückung und Diskriminierung die bisexuelle Menschen erleben. Phobie bedeutet "Angst" und das konnotiert, dass bifeindliche Menschen tatsächlich einen rationalen Grund hätten, bifeindlich zu sein, weil sie ja nur Angst haben. Das ist aber nicht so, sie sind einfach nur hasserfüllte ignorante Menschen.

Black girl magic-
Die unglaubliche, unbeschreibliche, unendliche und einzigartige innere und äußere Schönheit und Stärke von schwarzen Mädchen und Frauen.

Black power- 
Die Macht der Revolution gegen und die damit verbundene Bewegung für das Selbstbewusstsein schwarzer Menschen in einer weißen kolonialistischen globalen Gesellschaft.

Bisexuality- 
Menschen die sich sowohl zu Männern als zu Frauen hingezogen fühlen.

Bigender- 
Menschen die sowohl als weiblich als auch als männlich identifizieren.

Birth control sexism-
Eine Subkategorie von Sexismus. Geburtskontrolle wird zu 95% auf die Frau geschoben. Dinge, die nicht nur verdammt teuer, sondern auch gefährlich sind. Doch wieso ist das eigentlich so? Gucken wir mal:
Eine Frau kann durchschnittlich 1 Kind pro Jahr zur Welt bringen. Ein Mann kann hypothetisch hunderte Kinder pro Jahr "produzieren". Also anstatt AFAB Frauen zu sagen, sie sollten ihre Beine geschlossen halten, sollten wir Männern* doch lieber sagen, dass sie die Hose zulassen sollen. Und verallndingen sollte Birth control eine Männer*sache sein. Zumindestens gleichberechtigt. 

Butch-
Ein sexistisches Wort was vom Patriarchat verwendet wird, um nicht stereotypisch feminine Frauen (also Frauen die nach der Meinung des Patriacharts nicht feminin genug sind) als zu männlich zu beschreiben.

Biological gender-
Bezieht sich auf die Chromosome und die “Geschlechtsmerkmale” mit denen eine Person geboren wurde. Das Geschlecht was einem auf Grund seiner Chromosome und Genitalien bei der Geburt vorgeschrieben wird.

Biracial-
Eine Person die gemixed ist, mit 2 Ethnien/Rassen.

Burka- 
Eine Art von Verschleierung wo alles verdeckt wird, auch die Augen.

Burkini: 
Eine Art der Verschleierung um das Baden für verschleierte Frauen möglich zu machen.

Bewusste Ignoranz- 
Wenn man mit etwas nicht konfrontiert wurde, dann kann man es auch nicht wissen, dass ist passive ignorance. Wenn man allerdings dann damit konfrontiert wird und darauf mit fragility oder Unbelehrsamkeit reagiert, ist das bewusste Ignoranz.

Bitch- 
Ein erfundenes konstrukt vom Patriarchat um Frauen dafür zu shamen, dass sie eine Sexualität haben, für purity culture.  Also Bitch=Böse. Deswegen müssen Frauen alles tun um nicht als solche bezeichnet zu werden. Auch ist die wörtliche Übersetzung von Bitch “female dog”, zur dehumanisation von Frauen. Das ist das weibliche equivalent zu dem N-wort, deswegen: Frauen dürfen es benutzen, Männer nicht.

Brown people- 
Non-black IPOC. Also alle nicht weißen, nicht schwarzen Menschen.

Black people- 
Menschen afrikanischer Abstammung/mit afrikanischen Wurzeln.

Blackfacing- 
Nicht-schwarze Menschen, insbesondere weiße Menschen, die sich das gesicht und/oder die Haut schwarz/dunkel anmalen, um eine schwarze Person zu immitieren und/oder ein stereotypisches Bild von schwarzen Menschen zu kreieren. Black-facing ist es auch, wenn weiße Menschen sich tannen, um racially ambigious oder mixed auszusehen. Sich zum Beispiel als ein stereotypisches Bild von schwarzen Menschen anzuziehen, ohne sich anzumalen, ist auch blackfacing und/oder cultural appropriation. Meistens passiert das wegen Exotisierung.

Brown-facing- 
Nicht braune Menschen, insbesondere weiße Menschen, die sich das gesicht und/oder die Haut dunkel anmalen, um eine braune Person zu immitieren und/oder ein stereotypisches Bild von braunen Menschen zu kreieren. Brown-facing ist es auch, wenn weiße Menschen sich tannen, um racially ambigious oder mixed auszusehen. Sich zum Beispiel als ein stereotypisches Bild von braunen Menschen anzuziehen (zB “Indianer” oder “Inder”), ohne sich anzumalen, ist auch brownfacing und/oder cultural appropriation. Meistens passiert das wegen Exotisierung.

Bikini Body- 
Eine fettphobische Bezeichnung, die sagt, dass nur dünne Körper Bikinis tragen können/dürfen.

BIPOC racism-
BIPOC können auch untereinander Rassismus erleben und rassistisch sein. Momentan ist zB der Black-Eastasian Konflikt sehr stark, zB das schwarze Menschen asiatische Restaurants und Menschen belästigen in Amerika oder asiatische Immigranten in Afrika, die schwarze Menschen belästigen.

C

Cis fragility- 
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen. In diesem Fall Cis Menschen.

Cis privilege- 
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die die eigene Geschlechteridentität als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seiner Geschlechteridentität diskriminiert/unterdrückt/ermordet, etc. zu werden. Cis Menschen profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. die Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten erleiden.

Colorism- 
Eine Art von Rassismus, die sich aber speziell auf die Hautfarbe bezieht. Zum Beispiel haben auf Grund von “colorism” hell-häutige BIPOC’s Privilegien, die dunkelhäutige BIPOC’s nicht haben. (Achtung! Colorism richtet sich NUR gegen Menschen mit dunklerer Hautfarbe, nicht anders herum. Auch wenn manche hell-häutige zB schon Ausgrenzung auf Grund von white-passing und/oder Hellhäutigkeit erfahren haben in der BIPOC community, ist das NICHT das gleiche wie Colorism. Da white-passing und hellhäutige BIPOC auf Grund dieser Egenschaften systematisch priviligiert sind: was NICHT bedeutet, dass w-p und hh BIPOC’s keinen Rassismus erleben können. Nur nicht colorism).

Cis und/oder heterowashing- 
Die metaphorische “Waschung” von Dingen in unserer Gesellschaft um LGBTQI+ Menschen auszuschließen oder auszuradieren. ZB indem historische Transgender Personen in Filmen von im echten Leben cis-Menschen gespielt werden um so den Eindruck zu vermitteln, dass Transgenderness nur eine in Filmen vorkommende Charakteristik ist).

Cultural appreciation-
Wenn man sich intensiv mit einer fremden Kultur beschäftigt und diese sehr liebt.  Das bedeutet, wenn man sich Dinge von dieser Kultur holt, dann nur wenn man sie ungezwungen von einer Person dieser Kultur geschenkt bekommt oder von einer Person dieser Kultur eingeladen wurde etwas von dieser zu tragen während eines speziellen Events.

Cultural appropriation-
Wenn man sich intensiv/nur mit den “coolen” Dingen dieser oder auch nicht mit einer fremden Kultur beschäftigt und diese sehr liebt/exotisiert und dann so tut als wäre man ein Teil davon. Wenn man eine inakkurate Version dieser Kultur repräsentiert (zB mit einem “Indianerkostüm”). Wenn man eine verfälschte/nachgemachte Sache von dieser Kultur von einem Unternehmen/einer Firma kauft, die Menschen dieser Kultur ausbeutet. Wenn man eine Sache dieser Kultur von einem Menschen dieser Kultur kauft, der das nur verkauft, da er arm ist und das Geld braucht und es nicht wirklich aus freiem Willen, sondern eher aus Not macht. (Tipp: stattdessen Geld direkt geben ohne diese Person auszubeuten indem man kulturelles Gut im Gegenzug verlangt).
wenn Mitglieder einer dominanten oder privilegierten Gruppe die Kultur einer marginalisierten Gruppe ausnutzen, oft ohne deren Geschichte, Erfahrung oder Traditionen zu verstehen.

Cat-calling- 
Männer die Frauen und Femmes auf der Straße/in der Öffentlichkeit wie Wildgut hinterherpfeifen oder obszöne Dinge hinterherrufen.

Complementarianism-
Eine theologische Ansicht, dass Männer und Frauen unterschiedliche, aber sich ergänzende Rollen und Verantwortlichkeiten in Ehe, Familienleben, religiöser Führung und anderswo haben; Diese getrennten Rollen schließen Frauen von bestimmten Funktionen des Dienstes innerhalb zB. der Kirche aus und bezieht sich auf Geschlechterrollen.

Chauvanism-
Übertriebener oder aggressiver Nationalismus, getarnt als “Patriotismus”, dient aber dazu da um Menschen die nicht aussehen wie sie selbst als Feindbild zu erklären. (Xenophobia) zB: Neo-nazis.

Colorblindness-
Die ignorante Idee, dass man Hautfarbe nicht sieht/sie irrelevant ist und somit die systematische Unterdrückung und Diskriminierung (Rassismus) von BIPOC ignoriert und damit ein Teil des Problems ist.

Cis-splaining- 
Cis-gender Menschen die non cis-gender Menschen ihre eigenen Unterdrückung erklären wollen/denken sie wüssten es besser.

Cisgender- 
Menschen die sich mit ihrem biologischen Geschlecht identifizieren.

Creep- 
Eine fremder Mann/ bekannter Mann, den eine Frau nicht mag; ein unangenehmer oder abscheulicher/ perverser Mann; Jemand, der die Frau nervös und ängstlich macht und ein Unwohlsein in der Frau verursacht.

Chador-
Eine Art von Verschleierung, wo der ganze Körper verdeckt wird, außer das Gesicht.


Cis-normativity-
Die Idee, dass Cis-genderness systematische “Normalität” ist und alle anderen Geschlechteridentitäten abnormal sind.

Curvy-
 
Meistens Frauen, die "thick" sind. Sie haben zB breite Hüften, große Brüste, Thunder thighs oder einen großen Po, aber dennoch sind sie schlank. (schlanker Bauch, schlanke-leicht füllige Arme, etc.) 

Cis- Sexismus- 
Sexismus und Sexismus gegen Frauen* und andere Menschen auf Grund ihres AGAB (assigned gender at birth, AFAB in diesem Fall), also Vulva, etc. 

Cis-hypocrisy- 
Die Idee das etwas für Cis-menschen in Ordnung ist, was für transgender Menschen, etc. nicht gilt. zB kommt das oft im nicht-intersektionalem Feminismus vor. Wo Cis-frauen gegen Geschlechterstereotypen kämpfen und dann aber Trans-frauen nicht als echte Frauen anerkennen, auf Grund von Geschlechterstereotypen.

Colonialism- 
Weiße Menschen die ihre westliche Ideologie auf marginalisierte (BIPOC) Kulturen aufzwingen. Von Sklaverei, Genozid, europäischer Schönheitsstandard, der europäische Standard, etc. zB alles nicht-weiß-westliche ist wild und barbarisch, anti-lgbtqi+ Gesetze im pro-lgbtqi+ Indien etablieren, dann sich (weiße und westen) in 2018 als “welt-offen” und “modern” ausgeben und Indien als “zurückgeblieben” und “babarisch” für die von ihnen aufgezwungenen Gesetze bezeichnen.

Cisterhood- 
So ähnlich wie das Beispiel aus cis-hypocrisy.

Cis comfort- 
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. . Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von cis Menschen fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu zerplatzen.  Verknüpft mit cis fragility und tone-policing. Die Idee, dass queer Menschen “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne Cis-Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Generell das queer Menschen auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das Cis-Ego nicht zu verletzen.

Critical whiteness/maleness/etc.-
Die Selbstreklektion, unangenehme Auseinandersetzung mit der Warheit und Bildung,von priviligierteren Menschen, um zu verstehen wie sie selbst ein Teil des Problems sind, unterdrücken und von dem System was marginalisierte Menschen unterdrückt und diskriminiert profitieren.

Cis-gaze: 
 Medien, Filme, Klamotten,  etc. durch die Perspektive von Cis-Menschen zu zeigen, meist durch die Stereotypisierung von non-cis Personen und durch eine only-Cis Besetzung.

D

Diet culture-
Die Dietkultur befasst sich mit allen Entscheidungen, die Menschen über die Nahrung treffen, die sie essen, weil Nahrung = Moralität ist. die Dinge die uns über bestimmte Diäten und die Nahrungsmittel, aus denen sie bestehen, mitgeteilt wurden. Uns wird eingeredet, dass manche Nahrungsmittel gut und andere schlecht sind. Gummibärchen = schlecht, Spinat = gut. Vegane Diäten = gut, kein Gemüse essen = schlecht. Zucker = schlecht, Honig = gut. Aber wartet - Honig ist für Veganer "schlecht".
Die Diätkultur weist bestimmten Lebensstilen und Entscheidungen „Gutes“ zu, und das ist die Moral. Wir bewerten Einschränkungen und alles, was als „Selbstkontrolle“ betrachtet wird, als Zeichen für einen starken Charakter und Gesundheit.
Jeder, der nicht bestimmte “hype und superfoods” isst, ist gesellschaftlich gesehen ein schlechterer Mensch.
Diätkultur zeigt sich aber nicht nur durch moralisierende Lebensmittelauswahl. Es ist auch ein großes Anliegen, Körpern hierarchischen Wert zuzuweisen. So hat ein fetter Körper zB nicht so viel Wert wie ein Dünner, immerhin kann ein fetter Körper ja nicht “gesund” sein, hm? Diätkultur ist nur ein soziales System, in dem Menschen ungerecht behandelt werden und diese überschneidet sich häufig mit Rassismus, Sexismus, Fettphobie, Ageism, Ableism und Klassismus.
“Du bist was du isst”, nicht wahr? Nein.

Demiromantic- 
Eine Art Grey-romantic Person, die erst nach einer emotionalen Verbindung eine romantische Anziehungskraft erlebt.

Demi-agender, Demi-gender-  
Eine Person die eine geschlechtsspezifische Identität hat, bei der eine teilweise, jedoch keine vollständige Verbindung zu einer bestimmten geschlechtsspezifischen Identität oder nur zum Begriff des Geschlechts gefühlt wird. Demigender identifizieren sich oft als nicht-binär (non-binary).
Demi agender

demigender

Demi-sexual- 
 Diese Menschen fühlen keine sexuelle Anziehungskraft für andere, bis eine größere Bindung entsteht.

Demiboy- 
Fällt unter das Transgender und insbesondere das nicht-binäre Spektrum. Jemand, der sich als Teil männlich identifiziert, Teil etwas anderes. Etwas anderes ist im Oberbegriff undefiniert, es könnten jedoch viele verschiedene Geschlechter sein.

Demigirl-
Fällt unter das Transgender und insbesondere das nicht-binäre Spektrum. Jemand, der sich als Teil weiblich identifiziert, Teil etwas anderes. Etwas anderes ist im Oberbegriff undefiniert, es könnten jedoch viele verschiedene Geschlechter sein.

Diaspora- 
Menschen die weit weg/weg von ihrem Ahnenland leben, entweder freiwillig oder durch Kolonisation (Sklaverei, etc.)

Diskriminierung- 
Systematische, institutionelle, usw.  Diskriminierung gepaart mit Unterdrückung.

Diskriminierung*-
Diskriminierung=Mobbing in diesem Fall. Also zB wenn jemand in der Schule wegen seiner Akne gemobbt/diskriminiert wird. Oder zB wenn dünne Frauen als “Stöcke” bezeichnet werden. Das ist Diskriminierung*, also Mobbing, es ist aber nicht systematisch, etc. so wie bei fatphobia, sondern individuell.

E

Epicence- 
Ein interessanter Begriff, der heute wenig gebraucht wird und sich auf Androgynie, Geschlechtsneutralität, bisexuelle Anziehungskraft oder geschlechtsübergreifende Identifikation beziehen kann.

Ethnical Sexualisation- 
Das gleiche wie Sexualisation/Objectification,  nur speziell zentriert auf BIWOC, wo BIWOC nur als die ethnischen Stereotypen gesehen werden und zum Fetisch gemacht werden. (zB: Latinas sind so temperamentvoll).

Ethnie- 
Die Wurzeln die man hat, die Gene.

Enby- 
Die Abkürzung für non-binary, "Slang".


Exotisierung- 
Wenn weiße Menschen BIPOC und BIPOC Kulturen als exotisch bezeichnen und wahrnehmen, als "wild" und "unkonventionell" "seltsam" "anders", weil es nicht in westliche Standards passt; "die wilden, exotischen Fremden". Oft wollen manche weiße Menschen dann ein Teil davon sein, durch cultural appropriation und mehr, weil sie es "faszinierend" finden, Bezogen auf die eigenen Normen und Werte wird bei der Exotisierung dem „Fremden“ eine grundlegende Andersartigkeit zugeschrieben und die kognitive Fähigkeit zur Aneignung der eigenen kulturellen Ordnungen abgesprochen. Es ist eine Art von positivem Rassismus. Dann gibt es dazu die exotische Fetischierung.

F

Fatfeindlichkeit- 
Diskriminierung und Unterdrückung von mehrgewichtigen Menschen, insbesondere fetten Menschen.

Fetischismus-
Wenn jemand eine bestimmte Sache zum Objekt macht und sich zu dem extrem sexuell angezogen fühlt. Meistens trifft dies fette Frauen und BIWOC (ethnischer Fetischismus, was so ähnlich wie ethnische Sexualisierung ist).

Fatphobia-
Eine diskriminierende und äußert falsche Bezeichnung für die systematische Unterdrückung und Diskriminierung die fette Menschen erleben. Phobie bedeutet "Angst" und das konnotiert, dass fettfeindliche Menschen tatsächlichen einen rationalen Grund hätten, fettfeindlich zu sein, weil sie ja nur Angst haben. Das ist aber nicht so, sie sind einfach nur hasserfüllte ignorante Menschen. zB durch fake health concerns als "Angst" tarnen.

Fatshaming- 
Eine subkategorie von fettphobie, speziell aber die öffentliche oder generelle Demütigung von fetten Menschen (zB. “Das ist definitiv kein Bikinibody!”).

Femmes- 
Eine Person, insbesondere eine homosexuelle Frau oder ein homosexueller Mann, der stereotypische weibliche Züge aufweist, oft auch auf verdammt geile Art und Weise.

Femininity- 
Bestimmte Charakterzüge, die nicht automatisch mit Frauen gleichzusetzen sind. Aber schon ihren Ursprung dort haben.

Frau- 
Jeder Mensch der sich als Frau identifiziert.

Frau*- 
Frauen die in die gesellschaftlichen Geschlechternormen passen und somit von misogynism und sexismus betroffen sind.

Femicide-
Der globale Genozid an Frauen (siehe “Toxische Maskulinität und der Duft von frauenfeindlichkeit” für Statistiken).

Free the nipple- 
Eine Bewegung die die Zensur von weiblichen Nippeln aufheben will.

Fake Feminist-
Ein Mann, der so tut als wäre er Feminist. Meistens um eine Frau ins Bett zu kriegen.

Fett- 
Es ist es so, dass die gesellschaft das wort fett als beleidigung nimmt und sieht und das auf Grund der tiefen fettphobie, die in unserer gesellschaft verankert ist. Wenn man sich jetzt durch das wort „fett“ unwohl fühlt, während man andere körperbeschreibungen wie „dünn“ oder „mollig“ akzeptabel findet, dann sollte man sich durchaus fragen woher dieses unwohlsein kommt. Und die antwort darauf heißt meistens: systematische fettphobie. Das man fett sein und somit auch das wort an sich immernoch als etwas „böses“, „schlechtes“, „abnormales“, etc. wahrnimmt. Deswegen finden wir es wichtig, dass das wort seinen negativen „vibe“ verliert, weil das schlussendlich nicht nur ein wort ist, sondern etwas vorauf sich fettphobie stützt. Ich meine, hast du schon jemals das wort „dünn“ in irgendeiner beleidigung gehört? Nein. Aber fett immer. Auch "schönere" Umschreibungen für das Wort zu finden ist teil des problems, zB "sehr dick" statt fett zu benutzen. Man versucht „nettere“ umschreibungen zu finden, weil fett etwas so unglaublich negatives und dämonisierendes in unserer gesellschaft ist.Wenn wir das wort fett als etwas negatives ansehen, dann ist das weil wir fette menschen als etwas negatives ansehen. Und das müssen wir loswerden. 


Fettfeindliche Datingvorliebe-
Entgegen der allgemeinen Meinung wird wen wir attraktiv finden und wen wir daten würden stark von den gesellschaftlichen Normen beeinflußt. Wer dünne Menschen systematisch bevorzugt, sollte sich fragen: Könnte das vielleicht daran liegen, dass fette Menschen systematisch als unattraktiv, faul, hässlich, etc. portraitiert werden und dünne Menschen als dating Standard?

G

Gaslighting-
Eine Form von emotionaler und physischer Manipulation. Oft (nicht immer) ausgehend von Männern in Beziehungen um Frauen klein zu halten. Auch oft verwendet von priviligierteren Menschen (zb. von Weißen, Männern, etc.) um Mitleid für sich zu gewinnen oder die Schuld auf die Unterdrückten zu schieben. (“Ich wurde mal als Weißbrot beschimpft!” “Hast du mal daran gedacht, dass ich mentale Probleme habe? Das mir deine Aussagen über meine Privilegien mir wehtun? Schämst du dich nicht?” “Hättest du keinen Rock angehabt, dann hätte er dich nicht vergewaltigt! Du musst dafür Sorgen, dass dir das nicht wieder passiert.”

Genital mutilation-
Passiert sowohl AMAB als auch AFAB, ist aber deutlich schlimmer und mit anderen Gründen bei AFAB als bei AMAB. Auch ein Teil der rape und purity culture. Aus trigger Gründen werden wir hier nicht erklären was während einer AFAB genital mutilation (female genital mutilation. Abgekürzt: FGM) passiert, aber für mehr Infos könnt ihr euch im Internet belesen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Waris_Dirie - Eine unglaube Frau die das erlebt hat
https://de.wikipedia.org/wiki/Wüstenblume - Ihre Geschichte in einer sehr guten Verfilmung
https://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverstümmelung - Allgemeine Fakten darüber, plus eine Liste von verschiedenen FGM Formen, also TW!!

Generische Maskulinum- 
Das generische Maskulinum, ist die Verwendung der maskulinen Form als die Allgemeine für Gruppen. Das ist sexistisch. Frauen seien bei männlichen Formen mitgemeint, aber in den Köpfen funktioniert das nicht. Man wird somit immer zuerst an Männer denken; "Ärzte", "Jurastudenten", "Der Kunde", etc.  Wir versuchen es: wusstet ihr, dass bei den Thailand Cave Rettungsarbeiten weibliche Taucherinnen dabei waren? Sprache ist wichtig.

Genderqueer- 
Menschen die sich mit jeder/ohne irgendeine Position in einer Vielzahl von Geschlechtsidentitäten, die das Spektrum zwischen allen Genderidentitäten identifizieren können . Eine Person, die Genderqueer ist, ist nicht transgender, obwohl die Option für den Übergang offen ist. Genderqueer zu sein hat keinen Einfluss auf die sexuelle Identität oder Orientierung.

Gender noncomfirming-
Menschen die sich keinem Geschlecht zuordnen.

Gender-blindness- 
Die ignorante Idee, dass Geschlecht irrelevant ist und somit die systematische Unterdrückung und Diskriminierung (Sexismus) von Frauen/anderen non-cis-hetero Geschlechtern ignoriert und damit ein Teil des Problems ist.

Genocide- 
Die systematische Ermordnung/Auslöschung einer Gruppe von Menschen.

Gender roles- 
Geschlechter Stereotypen und Rollen die auf Männer und Frauen gepuscht werden. Beinhaltet auch oft die dumme Idee, dass es nur zwei Geschlechter gibt.

Glass ceiling- 
Eine institutionelle Barriere die es schwerer für marginalisierte Menschen macht in Machtpositionen zu kommen und das gleiche Geld wie priviligiertere Menschen zu bekommen.

Gynephillia-
Ein Mensch der sich zu weiblichen Menschen hingezogen fühlt (zu weiblichen Geschlechtsnormen).

Gender binary- 
Die dumme Idee, dass es nur zwei Geschlechter gibt, verbunden mit Geschlechterrollen.

Gender fluid- 
Menschen, die sich als beide Geschlechter identifizieren und sich mal als männlich, mal als weiblich, mal als non-binary identifizieren.

Greyromantic- 
Eine Person mit einer romantischen Orientierung, die zwischen Aromantisch und Romantisch liegt.

Gendervoid- 
Das gleiche wie Gender fluid.

Gender identity- 
Das Geschlecht /die Geschlechter mit der sich eine Person identifiziert oder auch nicht.

Gender expression- 
Die Art und Weise wie diese Person ihre Geschlechtsidentität zum Ausdruck bringt.

Gender Gap-
 Der Unterstrich (zB. Ärzt_innen), auch gender gap genannt, ist wie ein kleiner Graben zwischen dem Stamm und der Endung des Wortes. Im Graben zwischen den beiden ist zusätzlicher Platz. Dieser Zwischenraum steht symbolisch für die Vielfalt neben der maskulinen und femininen Form. Wobei zumeist das Wort vor dem Unterstrich dem Maskulinum entspricht und alles nach dem Unterstrich der Endung im Femininum entspricht.

Gesundheit- 
Eine Intersektion zwischen verschiedenen Dingen, wie Erbmaterial, Gene, Ernährung, Psyche, etc. Note: Das Gewicht und die Körperform einer Person sagen nichts über die Gesundheit eines Menschen aus.

Gender ambiguous-

Menschen, die egal was für ein AGAB oder Gender identity sie haben "neutral" aussehen, ohne, dass man sie einer "Kategorie" zuordnen kann.

Gender- 
Hat sehr viele Subkategorien, die darüber erklärt werden. Note= Es ist noch nicht möglich das Konzept von Gender aufzugeben, solang das Patriachat, Sexismus, Cis-sexismus, Trans-sexismus, etc. existieren. Das wäre sonst Gender-blindness.

Gold digger-
Eine abwertende Bezeichnung für hauptsächlich Frauen*, die es wagen für ihre Leistungen, die der Mann will, Geld zu verlangen, anstatt selbst Geld in einem sexistischen Patriachat verdienen zu wollen. (Spoiler Alert: Ironie). Dear men*: Du verlangst, dass eine Frau für dich kocht, Kinder für dich austrägt, einen verdammt harten Job macht diese aufzuziehen, dich nebenbei sexuell befriedigt, immer tippy toppy aussieht, niemals altert und dir möglichst nicht widerspricht und sich bei einer Ehe mit dir in Gefahr gibt Unabhängigkeit auf Grund von systematischem Sexismus zu verlieren? Dann ist das mindeste was du tun kannst, sie für ihre Arbeit zu bezahlen!

H

Hetero privilege-
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die die eigene sexuelle Orientierung als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seiner/ihrer/etc. sexuellen Orientierung diskriminiert/unterdrückt/ermordet, etc. zu werden. Hetero Menschen profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. die Menschen mit anderen sexuellen Orientierungen erleiden.

Herkunft-
Da wo man geboren wurde/aufgewachsen ist.

Heteronormativity- 
Die Idee, dass hetero-sexualität systematische “Normalität” ist und alle anderen sexuellen Orientierungen abnormal sind.

Homofeindlichkeit-
Unterdrückung und Diskriminierung von homosexuellen Menschen.

Homophobie- 
Eine diskriminierende und äußert falsche Bezeichnung für die systematische Unterdrückung und Diskriminierung die homosexuelle Menschen erleben. Phobie bedeutet "Angst" und das konnotiert, dass homofeindliche Menschen tatsächlichen einen rationalen Grund hätten, homofeindlich zu sein, weil sie ja nur Angst haben. Das ist aber nicht so, sie sind einfach nur hasserfüllte ignorante Menschen.

Hegemony- 
Vorherrschender Einfluss oder Autorität über andere; der soziale, kulturelle, ideologische oder wirtschaftliche Einfluss einer dominierenden Gruppe.

Hypermasculinity-
Begriff für übertriebene Formen von Männlichkeit und Körperlichkeit. Gelehrte haben vorgeschlagen, dass drei verschiedene Merkmale mit der hypermaskulinen Persönlichkeit in Verbindung stehen: (1) die Ansicht von Gewalt als männlich, (2) die Wahrnehmung von Gefahr als aufregend und sensationell und (3) schwieliges Verhalten gegenüber Frauen und eine emotionale Betrachtung erscheint als weiblich. (Ähnlich wie toxische Maskulinität).

Heterosplaining-
Hetero Menschen die non hetero Menschen ihre eigene Unterdrückung erklären wollen/denken sie wüssten es besser.

Hetero hypocrisy-
Die Idee das etwas für hetero-menschen in Ordnung ist, was für non-hetero Menschen, etc. nicht gilt. zB das hetero fremdgehen echtes fremdgehen ist und homosexuelles fremdgehen kein echtes fremdgehen ist (besonders bei Frau-Frau), was auch eine Form von Homophobie ist.

Heterosexual- 
Menschen die sich zu einem anderen Geschlecht hingezogen fühlen. (AFAB und AMAB, CIS)

Homosexuality- 
Menschen die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen.
Lesbian flag
gay flag


Hijab-
Eine Form der Verschleierung wo nur der Kopf verdeckt wird, aber das Gesicht und der Rest frei ist (nur ein Tuch um den Kopf) und enger gewickelt.


Herstory-
Eine Bewegung um die unterrepräsentierte weibliche Geschichte zum Vorschein zu bringen.

Hermaphrodite-
Jemand, der sowohl “männliche” als auch “weibliche” Fortpflanzungsorgane, Strukturen oder Gewebe besitzt.

Hate crimes-
Gewalttaten gegenüber oder Beschädigung von Eigentum einer Person auf Grund von Diskriminierung.

Homofeindlicher sexismus/sexualisierung- 
Sexismus der in direkter Verbindung mit Homophobie steht. zB lesbische Paare zu sexualisieren, ohne es als echte sexuelle Orientierung wahrzunehmen. Nach dem Motto: Ja, die wollen doch nur den Kerl heiß machen, für nen Dreier!

Hostile sexism- 
Jegliche andere Form von Sexismus, die keine positive Fassade hat (siehe benevolent sexism).

Hetero comfort- 
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von hetero Menschen fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu platzen. Verknüpft mit hetero fragility und tone-policing. Die Idee, dass non-hetero Menschen “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne hetero-Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Generell das non-hetero Menschen auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das hetero-Ego nicht zu verletzen.


Hetero gaze- 
Medien, Filme, Klamotten,  etc. durch die Perspektive von hetero-Menschen zu zeigen, meist durch die Stereotypisierung von non-hetero Personen und durch eine only-hetero Besetzung.

Hispanic- 
Menschen aus Spanisch sprechenden Ländern.

I

Islamophobia- 
irrationale Furcht vor, Abneigung gegen oder Diskriminierung des Islam oder Menschen, die den Islam praktizieren. Diskriminierung und Unterdrückung von Muslimen. Die ziemlich bescheuerte und rassistische Annahme, dass der Islam und Muslime Terroristen sind, trotz der Tatsache, dass jede Religion extremistische Anhänger hat (Individuelle Personen) und weiße Männer den größten Anteil an Terrorismus zu verschulden haben (Genozid, Kolonialismus, Amokläufe, Sekten, etc.)

Intersex- 
 Menschen die entweder männliches und weibliches Gonadengewebe in einem Individuum haben oder die Gonaden eines Geschlechts und externe Genitalien haben, die dem anderen Geschlecht angehören oder mehrdeutig sind (Ambigious: in der Lage sein, auf zwei oder mehrere mögliche Sinne oder Wege verstanden zu werden).

Internalized racism- 
Internalisierte und eingeprägte rassistische Denkweisen in einer BIPOC  Person durch systematischen und institutionellen Rassismus, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber der eigenen Race* und/oder der Verleugnung von Rassismus/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Internalized sexism/misogyny-
Internalisierte und eingeprägte sexistische Denkweisen in einer Frau. durch systematischen und institutionellen Sexismus, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber des eigenen Geschlechts und/oder der Verleugnung von Sexismus/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Internalized homophobia- 
Internalisierte und eingeprägte homophobische Denkweisen in einer homosexuellen Person durch systematische und institutionelle Homophobie, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber der eigenen sexuellen Orientierung und/oder der Verleugnung von Homophobie/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Internalized transphobia-
Internalisierte und eingeprägte transphobische Denkweisen in einer transgender Person durch systematische und institutionelle Transphobie, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber der eigenen Geschlechtsorientierung und/oder der Verleugnung von Transphobie/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Internalized Fatphobia-
Internalisierte und eingeprägte fettphobische Denkweisen in einer fetten Person durch systematische und institutionelle Fettphobie, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber des eigenen Körpers und/oder der Verleugnung von Fettphobie/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.



Internalized misogyny-
Internalisierte und eingeprägte fettphobische Denkweisen in einer fetten Person durch systematische und institutionelle Fettphobie, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber des eigenen Körpers und/oder der Verleugnung von Fettphobie/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Internalized Ableism-
Internalisierte und eingeprägte ableistische Denkweisen in einer non-ablebodied Person durch systematischen und institutionellen Ableismus, resultierend in Selbsthass und/oder Hass gegenüber des eigenen Körpers und/oder der Verleugnung von ableismus/Mittäterschaft in der eigenen Unterdrückung.

Intergender- 
Eine geschlechtliche Identität zwischen den binären Geschlechtern von Mann / männlich und Frau / weiblich.

intersectional feminism-
Die einzige passable Art von Feminismus, die sich nicht nur auf zB. cis-Frauen konzentriert, sondern auf alle Intersektionen verschiedener Diskriminierungsformen. zB haben es schwarze Frauen schwerer als weiße Frauen, auf Grund von verstärktem Sexismus (auf Grund von Sexualisierung und Exotisierung) + Rassismus.

Intersektionale Bildung- 
Unkolonialistische Bildung, zum Beispiel die, die wir bei @wirmuesstenmalreden machen. Eine, die nicht nur white history einschließt. Und auch über Privilegien, Patriarchy und Unterdrückung aufklärt und black und brown history erzählt, die über Sklaverei hinausgeht.

J
Juden-
Menschen die jüdischen Glauben haben (Judentum), die Kultur (Judaismus), Traditionen und/ oder Lebensweisen praktizieren. Juden sind keine wirkliche "Ethnie", aber bestimmte Ethnien/Nationalitäten haben eine höhere jüdische Population als andere. Zum Beispiel Aschkenasim, deren Vorfahren in Deutschland oder Frankreich lebten, bevor sie nach Osteuropa und teilweise später in die USA auswanderten.

K

Kyriachry- 
Ein System in denen eine einzelne Person in einigen Beziehungen unterdrückt und in anderen privilegiert wird. (zB weiße Frauen: + white privilege - Unterdrückung durch sexismus aber privilegiert sein durch weiß sein).

Konsens-
Die Übereinstimmung der Zustimmung jeder Person die an einer Handlung teilnimmt, meist bezogen auf eine sexuelle Handlung.

Kolonialistische Bildung- 
Die Bildung, die wir in der Schule, auf der Arbeit lernen, etc. (Geschichtsunterricht, etc.). Meistens wurde diese nämlich gewhitewashed um kolonialistischen Standards zu entsprechen. White-washed, white comfort, etc. Bildung.

Khimar- 
Eine Art der Verschleierung, wo das Tuch über die Schultern und Arme geht.

Klassismus-
Diskriminierungsform von Menschen basierend auf ihrer finanizellen Lage.

Kolonialismus- 
die Übernahme von BIPOC Kulturen und die Verwestlichung dieser. Und die Unterdrückung von BIPOC und BIPOC Kulturen. Alles was nicht westlich (weiß/europäisch) ist, wird als “wild und unsittlich und unmodern” dargestellt. Eurozentrische Standard. Kolonialismus ist weltweit. Kontrolle durch Macht über einen Bereich oder Personen, kolonialistische Bildung. Kolonialismus ist weiß, hetero und cis.

L

LGBTQI+ -
Lesbian Gay Bisexual Transgender Queer Intersexual etc.



Lithromantics- 
Eine romantische Orientierung im asexuellen Spektrum, die eine Person beschreibt, die sich romantisch zu anderen hingezogen fühlt, jedoch nicht die Ausführung dieser Attraktion wünscht oder keine romantische Beziehung eingehen möchte.

Light-skinned privilege-
Manche BIPOC (white-passing und light-skinned) können von diesem System (Rassismus)  bis zu einer bestimmten Grenze profitieren. Ein light-skinned BIPOC ist nicht automatisch white-passing.

Latinx-
Die neutrale Form von Latina und Latino, etc., die alle Latinx jeden genders einschließt und das generische Maskulinum zu übergehen. Latinx sind Menschen Latein-amerikanischer Abstammung (der Begriff LATEIN-amerikanisch ist ein kolonialistischer Begriff).



M

Male gaze- 
Medien, Filme, Klamotten,  etc. durch die Perspektive von oft heterosexuellen Männern zu zeigen, meist durch die Sexualisierung von weiblichen Körpern und ansonsten all-male cast, nur Frauen für die Äesthetik.

Male supremacy- 
Der Glaube von Männern, dass das männliche Geschlecht denen aller anderen überlegen ist und so auch die Gesellschaft dominieren.

Manspreading-
Wenn Männer an öffentlichen Orten die Beine öffnen und somit viel Platz einnehmen. Während marginalisierten Menschen eingeredet wird, dass sie so wenig Platz auf dieser Welt einnehmen sollen, wird Männern, besonders weißen Männern eingeredet, dass ihnen die Welt und damit auch der meiste Platz gehört. Es ist normal für Männer und wird sogar erwartet, dass sie Platz einnehmen. Platz einnehmen=taking up space.

Male possessiveness syndrome- 
Das globale phänomen, dass Männer den Drang haben Besitz von/Kontrolle über etwas oder jemandem zu haben.  Von Land (Kolonisation und Krieg), Macht (Patriarchat), Frauen* (Männer treffen Entscheidungen über Körper von Frauen* und Frauen, zB kreeiren sie Tampons, etc.), Mord, Vergewaltigung, pro life, dass sie denken, sie hätten das Recht mitzuentscheiden, wie, wo und ob eine Frau ein Baby zur Welt bringt, etc. Es gibt einen Grund wieso cis-hetero Männer die meisten Gewalttaten verüben (male violence phenomenon und auch in Verbindung mit Toxic masculinity).


Tipp:  Das einzige was ein Mann machen muss, um bei der Kreierung eines Menschenlebens zu helfen, ist einen Orgasmus zu haben und zu ejakulieren. Die Frau muss (im Normalfall) 9 Monate einen lebendigen Mensch in ihrem Körper tragen, diverse Symptome und Nebenwirkungen aushalten, auf verschiedene Produkte und Aktivitäten verzichten um dann einen MENSCHEN aus einer Anfangs Zentimeter großen Öffnung pressen unter Höllenschmerzen und möglicher Lebensgefährdung um danach noch mehr post-Geburt Symptome zu haben. Bis also der Mann das nicht selbst machen kann, ist der Glaube, dass er ein Entscheidungsrecht über irgendetwas in der Hinsicht hat; Male possessiveness Syndrome.

Male violence phenomenon-
Das globale Phänomen, dass Männer, besonders Cis-hetero Männer, höhere Level an Gewalt zeigen als alle anderen Geschlechter. Male possessiveness Syndrome, toxische Maskulinität und vieles mehr sind ein Teil davon. Mord, Terrorismus, Amokläufe, Gang violence, Vergewaltigung, Genozid, Serienmorde, Massenmorde, etc. sind alles Dinge, die zu 95%+ von Männern begangen werden. 

Male fragility-
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man(n) könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Auch aus Angst, dass man dieses Privileg und die Überlegenheit verlieren könnte. In diesem Fall Männern, meist hetero-cis Männern.

Male privilege- 
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die die eigene Geschlechteridentität als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seiner Geschlechteridentität diskriminiert/unterdrückt/ermordet, etc. zu werden. Männer profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. die Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten erleiden, besonders Frauen. White privilege ist institutionell, konstitutionell, etc.

Male-washing- 
Die metaphorische “Waschung” von Dingen in unserer Gesellschaft um Frauen auszuschließen oder auszuradieren. zB sein male-privilege zu nutzen um die Arbeit von Frauen zu kopieren/stehlen und/oder dafür den Rum einzuheitzen. Die “Heldenrolle” immer cis-hetero männlich zu besetzen, etc.

Male-hypocrisy-
Die Idee das etwas für Männer in Ordnung ist, was für Frauen nicht gilt. zB Sexualität. Während Männer für ihre Sexualität gefeiert werden, werden Frauen als “unrein” und als Schlampen bezeichnet (Früher und auch heute noch in vielen Situationen und Orten der Welt werden Frauen dafür physisch bestraft mit Gewalt, Folter, Ermordung, etc.) oder zB. das wenn Frauen altern es schlimm ist und Männer wenn sie alt werden wie ein “guter Wein” sind.

Marginalisation- 
Menschen die institutionelle und systematische Unterdrückung und Diskriminierung erfahren durch eine priviligiertere Gruppe und keinen Space einnehmen sollen.

Minority-
Menschen die aus irgendeinem Grund eine mehrheitliche Minderheit sind. Sie sind aber nicht das gleiche wie marginalisierte Menschen. zB sind Goths eine Minderheit, aber keine marginalisierten Menschen.

Misogyny- 
Frauenhass, so wie anti-blackness, also eine spezialisierte Art des Sexismus.

Misogynoir-
Schwarzer Frauenhass. Also Frauenhass und anti-blackness in einem, eine spezialisierte Art von Hass gegenüber schwarzen Frauen.

Misandry- 
die ausgedachte und surreale Idee von sexistischen Männern basierend auf male fragility und gaslighting, dass Feministen Männerhasser sind (Ja klar es stimmt, aber gaslighting und male fragility at its best! Und natürlich dreht sich mal wieder alles um Männlein).

Mens rights activism-
Die ausgedachte und surreale Idee von sexistischen Männern basierend auf male fragility und gaslighting, dass Männer irgendwie unterdrückt werden. (boohoo, eine Tüte nicht-existentes Mitleid für ein nicht-existentes problem). Basically einfach der Versuch Frauen zu silencen.

Me too-
Eine globale Bewegung die Licht auf systematische und institutionelle sexuelle Belästigung, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung von Frauen, Transfrauen, Femmes, etc. wirft.

Mehrgewichtig- 
eine bessere Art um fette und plus-size Menschen zu Beschreiben, anstatt übergewichtig zu sagen. Das deutet nämlich an, dass es ein tatsächlich "normales" Gewicht/Körpermasse gibt.

Me two- 
Eine Bewegung die Licht auf systematischen und institutionellen Rassismus wirft. (Auch wenn man sich da hätte einen anderen Namen aussuchen können und es naja...auffällig ist, dass es ein Mann erfunden hat, der uns eh schon sehr suspekt ist und es ein bisschen nach einem silencing Versuch aussieht. Wie bei den weißen Frauen die “takeaknee” für anti-sexismus übernehmen wollten und somit die eigentliche Absicht dieser Aktion gestört haben. Stattdessen hätte man einen komplett anderen Hashtag erfinden können.)

Male-splaining- 
Männer die Frauen ihre eigene Unterdrückung erklären wollen/denken sie wüssten es besser, auch allgemein in allen Bereichen des Lebens um ihre Überlegenheit zu beweisen.

Mann- 
Jeder Mensch der sich als Mann identifiziert.

Mann*-
Männer, die gesellschaftlich gesehen in die Geschlechternormen passen (Penis, typisch “mann-ähnliches” Aussehen, etc.). Jeder der somit vom Patriarchat profitiert.

Male comfort-
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. . Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von Männern fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu platzen. So wird zum Beispiel bei großen Errungenschaften die Männer gemeistert haben oft nicht erzählt wie Frauen dafür unterdrückt oder ausgeschlossen wurden um dies zu erreichen. Verknüpft mit male fragility. Die Idee, dass Frauen “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne Männer zur Verantwortung zu ziehen. Generell das Frauen auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das männliche Ego nicht zu verletzen.

Male history- 
Die malegewaschene und male-zentrierte, male comforted und patriarcharle Geschichte der Welt. Manchmal kommt es vor, dass male history auch Frauen Geschichte erzählt, oft aber nur bestimmte negative Aspekte dieser, wie Unterdrückung, usw (generell Sachen, die Frauen  wie das schwächere Geschlecht darstehen lässt), um das männliche Geschelcht (hetero-cis) überlegen aussehen zu lassen oder als Helden darstehen zu lassen. Aber dies immer mit male comfort. Es wird also nicht von der echten positiven Geschichte von Frauen erzählt, also das, was diese der Gesellschaft gegeben haben, entwickelt haben, generell große Leistungen.

Manic Pixi Dreamgirl- 
Eine Frau die in Filmen keine wirkliche Rolle spielt, nur dafür da ist um die männlichen Charaktere zu beglücken oder auf den rechten Pfad zu weisen um dann am Ende doch der Held zu sein, hypersexualisiert wird für das männliche publikum (male gaze) und keine eigene Geschichte/Perspektive hat.

Mixed- 
Wenn eine Person mehrere Ethnien hat, 2-oo (unendlich).

Mikro-aggressionen-
Fragility, gaslighting, Diskriminierung, etc. auf eine sarkastische Weise/mit Unterton zum Ausdruck zu bringen.

Misgendering- 
Wenn man Menschen, meist non-binary, gender ambigious und/oder transgender Menschen mit den falschen Pronomen anspricht. Meistens "Sie-Er" für die ersten Beiden und das AGAB Geschlecht bei transgender Menschen. 

N

Non-able bodied Menschen/ körperlich behinderte Menschen-
Menschen, die durch irgendetwas physisches eine Behinderung haben, in der Gesellschaft und/oder Selbst. 

Non-binary-
Das gleiche wie Genderqueer.

Nice guys (™)-
Die Männer die charmant und höflich sind, sich oft sogar als Feministen ausgeben und bei einer Ablehnung plötzlich ihr wahres toxisches und aggressiv sexistisches Gesicht zeigen  (online klingt das dann so: 15:00: Hallo wunderschöne Frau, wie geht es dir meine Schöne? 16:00: Hallo? 16:34: HALLO?!?!?! 16:55: Hallo? Wieso antwortest du mir denn nicht? Antworte MIR 17:10: H.A.L.L.O!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!   17:15: ja, verpiss dich doch du fette bitch). Der online nice guy (™) ist gar nicht darauf aus dich kennezulernen, sondern dich zu kontrollieren, indem er dich so mit Nachrichten bombadiert, dass du ihm antworten musst. Manchmal kommt auch kein “Ja, verpiss dich doch”, sondern eine Reihe von dutzenden Nachrichten im Laufe von Tagen, Wochen, Monaten, etc. verteilt. Diese Männer wissen, dass du kein Interesse hast, sie wissen, dass du nicht mit ihnen reden willst, aber sie wollen die Kontrolle, auch male possessiveness genannt. Oder Männer, die sich selbst als prototypische „nette Kerle“ betrachten, deren „nette Taten“ jedoch in Wirklichkeit nur durch Versuche motiviert werden, Frauen passiv in eine Beziehung und / oder zu Sex zu überreden.

Neutrois- 
Neutrois ist eine nicht-binäre Geschlechtsidentität, die häufig mit einem "neutralen" oder "null" -Geschlecht verbunden ist. Sie kann auch mit Geschlechterlosigkeit in Verbindung gebracht werden und weist viele Ähnlichkeiten mit Agenderness auf - Menschen, die sich für neutral geschlechtslos oder geschlechtslos halten, können sich als beides bezeichnen, während andere den einen oder den anderen oder keinen Begriff bevorzugen.
Neutrois Leute können Dysphorie erleben und den geschlechtlichen Übergang wünschen. Neutrois Menschen ziehen es häufig vor, dass der geschlechtsspezifische Ausdruck geschlechtsneutral oder androgyn ist. Dies kann jedoch von Person zu Person variieren. Einige Neutrois Leute möchten sich medizinisch umstellen, um alle Geschlechtsmerkmale zu entfernen, während andere nur bestimmte Merkmale entfernen oder gar keine Operation wünschen.
3 Farben. Die erste ist weiß.

N-wort- 
Kann sowohl mit a geschrieben werden oder mit e und er. Ein Wort was von weißen Menschen erfunden wurde um schwarze Menschen zu dehumanisieren und zu entwürdigen. Im Mund eines Weißen und nicht-schwarzen BIPOC, egal mit welcher Absicht, ist und bleibt es eine Beleidigung. Schwarze Menschen können das Wort benutzen.

Niqab- 
Eine Art der Verschleierung wo alles verdeckt ist, außer die Augen.

Nationalität- 
Das Land in dem man geboren wurde/aufgewachsen ist/den Pass von hat.

Nonchalant racism,sexism, etc- 
Ignoranz und aktive Unterdrückung, indem man sich gar nicht mal für diese Themen interessiert. 

O

Oppression- 
Die Unterdrückung von Menschen durch verschiedene Dinge. Klassifikation, Institutionell, Konstitutionelle,  Klassifizierung, Genozid, systematische Diskriminierung, etc.
Ungerechte und/oder grausame Ausübung von Autorität oder Macht gegenüber marginalisierten Menschen. Etwas, das unterdrückt, durch eine ungerechte oder übertriebene Ausübung von Macht. Zum Beispiel durch wohnpolitischen Rassismus.

Objectification-
Das Gleiche wie sexualization, wenn man Menschen, insbesondere Frauen die systematisch objektifiziert werden, auf ihren Körper reduziert. Das bedeutet, dass der Hauptfokus auf dem Körper und der Sexualität liegt. Das passiert aber nicht indem man sich mit der Sexualität der Frau auseinandersetzt, der Fokus liegt allein auf der Frau durch male gaze. Die Frau wird also zum Objekt der Begierde, zum Sexobjekt gemacht. Das passiert schon von Anfang an, dass Frauen konstant als Objekt  des male gaze durch die Welt laufen. So wird ein 5 jähriges Mädchen, was sich zum Spaß schminkt oder einen kurzen Rock anhat demonisiert oder die Frau, die ihr Neugeborenes auf der Parkbank stillt auch dämonisiert und das füttern ihres Babies wird zum sexuellen Akt deklariert. Politikerinnen, die wegen ihres Outfits kritisiert werden. Auch die globalen immenshohen “Vergewaltigungs” Prozentzahlen haben meist Objektifizierung und toxische Maskulinität zur Folge. Sie sind nur dafür da um Männer zu beglücken und sie auf ihrer Reise zum Ziel glücklich und “hydrated” zu halten. Diese Sexualisierung ist so tief in unserer Gesellschaft verankert und so "normal", dass es wortwörtlich Proteste von Männern* gibt, wenn ein weiblicher Charakter nicht sexualisiert wird, zB im Comicgenre.

Orientalisch- 
Oft eine kolonialistisch/rassistische Bezeichnung für mittelöstliche/indische/etc. Kulturen. es ist spezifische Exotisierung.

Omnisexuality- 
Eine Person, die sich zu jedem Geschlecht sexuell angezogen fühlt. Das bedeutet NICHT, dass omnisexuelle Menschen keine Vorzüge haben wie blondhaarige Menschen oder braunhaarige, oder cis-Männer weniger anziehend finden wie non-binary demiboys, es bedeutet lediglich, dass Geschlechteridentifikation und biologisches Geschlecht keine Rolle spielen.


P

Patriarchy-
Die institutionelle, konstitutionelle, klassifizierende, etc. Mehrheit und Dominanz von Männern (Hetero-cis) gemixed mit toxischer Maskulinität, Sexismus, etc.

Purity culture- 
Die dumme patriarchale Idee, dass Frauen nur rein, pur und toll sind, wenn sie Jungfrauen sind. Werden also oft dazu gezwungen oder auch geshamed und/oder ermordet, wenn sie es doch haben.

Pride-
Die positive Haltung gegen Diskriminierung und Gewalt gegenüber der LGBTQI+ community um ihre Selbstbestätigung, Würde und Gleichberechtigung zu fördern, ihre Sichtbarkeit als soziale Gruppe zu erhöhen, die Gemeinschaft aufzubauen und sexuelle Vielfalt und Geschlechterverschiedenheit zu feiern.

die BIPOC inklusive pride flag


Pride parade- 
Die offizielle Pride Veranstaltung. Sie sind nicht nur da um die LGBTQI+ community zu feiern, sondern dienen auch zeitweise als Demonstration für gesetzliche Rechte wie die gleichgeschlechtliche Ehe. Viele Pride festivals weltweit finden im Juni statt, um an die Stonewall-Unruhen von 1969 in New York zu erinnern, einem entscheidenden Moment in den modernen LGBTQI-Bewegungen, wo wir uns daran erinnern, dass black and brown transwomen schon immer den Kampf für die LGBTQI+ community geführt haben.

Positive racism- 
Auch benevolent racism genannt. zB. “du sieht echt gut aus für eine schwarze Frau!”.

Positive sexism-
Ist das gleiche wie benevolent sexism.

Positive transphobia-
ZB- “wow, du sieht ja wie ne echte Frau aus!”

Positive homophobia- 
ZB “ja, ich wollte schon immermal einen schwulen besten Freund haben!”

Pansexuality- 
Eine Person, die sich für die Person interessiert, ohne das Geschlecht als Faktor zu berücksichtigen


Privilege-
Wenn man gewisse Vorurteile hat und es leichter für einen ist, in verschiedenen Bereichen. Privileg kommt auch oft, bzw. immer in Verbindung mit der Unterdrückung anderer Menschen, um dieses Privileg zu haben.

Polysexuality-
Eine Person, die sich zu mehr als einem Geschlecht sexuell hingezogen fühl.

Pangender-
Eine Person, die sich nicht an binäre Genderstandards hält. Jemand, der sich weder als männlich noch als weiblich identifiziert, sondern als drittes Geschlecht.

Polygender-
Eine Person, die mehrere Geschlechter hat. Die Geschlechter können schwanken oder gleichzeitig anwesend sein. Neben Männern und Frauen kann das Geschlecht einer Polygender-Person auch nicht-binäre Identitäten enthalten (Genderqueer, Agender, Neutrois usw.).

Passive ignorance- 
 Wenn man mit etwas nicht konfrontiert wurde, dann kann man es auch nicht wissen, dass ist passive ignorance. Man kann diese Art von Ignoranz aber entlernen und überwinden, durch intersektionale Bildung.

Passive Racism- 
Manche BIPOC (insbesondere white-passing BIPOC) erleben keinen direkten Rassismus, auf Grund der Tatsache, dass sie racially ambigious oder ganz weiß aussehen. Allerdings erleben sie passive racism, was bedeutet, dass die BIPOC Gruppe der sie angehören auf Grund der Tatsache allein, dass sie BIPOC sind, generell systematische Unterdrückung und Rassismus erleben. Sie sind also davon betroffen, wegen ihren Vorfahren und weil sie Teil der Gruppe sind. Direkt, zB weil sie nicht-westlich klingende Namen haben und Indirekt, zB. durch das Trauma.

Pro-life-
Eine ignorante Vereinigung von mainly Männern, die lediglich die Kontrolle über Frauenkörper haben möchten. Besser gesagt, behalten wollen/zurückhaben wollen. Frauen die für sich selbst entscheiden, dass sie keine Abtreibung wollen, super. Ihre Entscheidung. Männer und Frauen die denken, sie hätten das Recht für Frauen Entscheidungen zu treffen- Sexistisch und internalized sexism. Darüberhinaus ist es Doppelmoral, denn solange diese Menschen selbst nicht auf alles verzichten, was ein Menschenleben fordert/beschädigt, sind sie einfach nur auf Kontrolle aus. Man kann sich nicht pro-life nennen, wenn man sich für einen Fötus mehr einsetzt, als für bereits eigenständig lebende Kinder/Menschen.

Party Aktivismus- 
Eine Art von tokenisation. Das sind priviligierte Menschen, zum Beispiel Weiße, die auf eine anti-rassismus Demo gehen und ein “Spread love not hate” Schild hochhalten, ohne etwas anderes zu machen, wie Selbstreflektion und aktive anti-rassismus Arbeit zu betreiben und zu leisten.

Period dehumanization-
Globale dehumanisation von der Menstruation. Es wird als "eklig" abgetan, jede Emotion die AFAB zeigen wird auf die Periode geschoben, in manchen Gegenden wird die Frau für die Zwischenzeit ihrer Periode verbannt, etc.

Pronomen- 

Sie
Er
Xier- personalpronomen anstelle von sie und er
Xieser- possessivpronomen anstelle von ihr und sein
dier- Artikel und Relativpronomen, anstelle die und der


Personalpronomen Xier:
  1. Nom. Wer schreibt? Xier schreibt.
  2. Gen. Wessen schäme ich mich? Ich schäme mich xies.
  3. Dat. Wem gehört das? Das gehört xiem.
  4. Akk. Wen brauchst du? Du brauchst xien.
Die femininen Personalpronomen in der dritten Person, sie|ihrer|ihr|sie, und die maskulinen, er|seiner|ihm|ihn, werden um xier|xies|xiem|xien ergänzt.

Possesivpronomen
Fall:1. Nom.2. Gen.3. Dat.4. Akk.
herkömmlich:ihr_
sein_
sein_
_e
_
_
_er
_es
_es
_er
_em
_em
_e
_en
_
alternativ:xies__er_es_em_en


_ir_is_im_in (zum Beispiel: Ich gebe es xiesim Freund*)
_ör_ös_öm_ön (zum Beispiel: Ich gebe es xiesöm Freund*)
  1. Nom. Xieser Freund*, xiese Freundin, xies Freund und xies Kind schreiben.
  2. Gen. Xier schämt sich xieses Freund*, xieser Freundin, xieses Freundes und xiesesKindes.
  3. Dat. Das gehört xiesem Freund*, xieser Freundin, xiesem Freund und xiesem Kind.
  4. Akk. Xier sucht xiesen Freund*<, xiese Freundin, xiesen Freund und xies Kind.
Artikel und Relativpronomen

Die bestimmten Artikel gibt es in vier Fällen, die|der|der|die und der|des|dem|den. Die geschlechtsneutralen bestimmten Artikel, dier|dies|diem|dien, werden aus dem Wortstamm die_ und dem entsprechenden Fragewortbestandteil gebildet.

  1. Nom. Dier Jona schreibt. Jona, dier schreibt, …
  2. Gen. Ich schäme mich dies Peters. Peter, dies ich mich schäme, …
  3. Dat. Das gehört diem Sarah. Sarah, diem das gehört, …
  4. Akk. Du brauchst dien Sascha. Sascha, dien ich brauche, …
Fälle:1. Nom.2. Gen.3. Dat.4. Akk.
Personalpronomendierdiesdiemdien

Grammatikalische Geschlechter
  • Aliudum (von aliud , lateinisch für ‚etwas anderes‘)
  • Generalium (von generalis, lateinisch für ‚allgemein‘)
  • Femininum
  • Maskulinum
  • Neutrum
Anlässe:
  1. Wenn ich das konkrete Geschlecht einer Person kenne, aber es in dem Moment für ungünstig halte, es zu erwähnen.
  2. Wenn eine Person sich mir mal als Mann und mal als Frau gezeigt hat und ich nicht weiß, wie die Person sich momentan selbst bezeichnet. Oder die Person beides ist.
  3. Wenn ich einen Bericht nacherzählen möchte, der in geschlechtsneutraler Sprache geschrieben ist.
  4. Wenn ich das Geschlecht der Person vergessen habe.
  5. Wenn die Person weder das männliche noch das weibliche Geschlecht hat.
  6. Wenn ich potentiell jeden Menschen meine, egal welchen Geschlechts.
  7. Pronomen ohne Geschlecht können für Menschen abseits der beiden Pole weiblich und männlich zu mehr Sichtbarkeit führen.
  8. Es geht zum Beispiel nicht darum, ein Pronomen speziell für Menschen auf dem Non-binary*Spektrum zu erstellen. Es gibt Menschen, die bewusst zwischen den beiden Geschlechtern, männlich und weiblich, stehen und das auch sprachlich ausdrücken wollen, aber andere Menschen mussten gerade für die Benutzung ihres geschlechtsspezifischen Pronomens kämpfen und sollten mit dem auch angesprochen werden. Bei Pronomen muss ich eben vorher nachfragen, statt nach meinem Gutdünken ein Pronomen auszuwählen, das wäre eine Fremdbezeichnung.
    Mehr ist hier zu lesen: 


Q

Queer-
 Jeder Mensch der sich als queer bezeichnet, meist trifft dies auf Menschen zu, die nicht Cis und/oder hetero sind.

Hier ein sehr interessanter ENGLISCHER Artikel von einer schwarzen queer Person:

Quadroracial- 
Eine Person, die das Produkt von biracial Eltern ist.

Quoten BIPOC/Frau/Homosexueller -
Eine marginalisierte Person, die oft die einzige in einem Film ist, damit der Film “vielfältig” erscheint. Diese Person ist meistens nicht die Hauptrolle/Hauptrollen und wird oft sexualisiert und/oder stereotypisiert.

R

Romantic Orientation-
Zu wem man sich emotional hingezogen fühlt.

Racial profiling- 
Wenn BIPOC, besonders schwarze und arabische Männer und verschleierte Muslima, auf Grund von Rassismus ohne jeglichen begründeten Verdacht,  öfters polizeilich kontrolliert werden. 

Racism- 
Diskriminierung und Unterdrückung von BIPOC.

Rassistische Datingvorlieben-
Entgegen der allgemeinen Meinung wird wen wir attraktiv finden und wen wir daten würden stark von den gesellschaftlichen Normen beeinflußt. Wer hellhäutige Menschen oder eurozentrisch aussehende Menschen attraktiver findet, sollte sich wirklich fragen wieso.
Captain obvious Tipp:
Liegt höchstwahrscheinlich an eurozentrischen Schönheitsidealen.

Rape culture-
Die systematische Sexualisierung von Frauen und die systematische sexualisierte Gewalt, sexuelle Belästigung und Vergewaltigung von Frauen, so das es schon normal ist. Dazu gehören auch rape jokes, victim-blaming und die Normalisierung von slut-shaming, sexueller Belästigung, etc. in Filmen und in den Medien. Unter unserem Blogpost "Toxische Maskulinität und der Duft von Frauenfeindlichkeit" findet ihr eine Liste von Beispielen dafür. Bedenkt: die Fakten dort beziehen sich auf polizeilich erfasste Taten, nicht auf alle inklusive der Dunkelziffer. Rechnet man jetzt also sex-trafficking, legale Vergewaltigung in der Ehe, vertuschte Morde und vertuschte Übergriffe und nicht polizeilich erfasste Übergriffe zusammen, kann man sich ungefähr ausrechnen, dass durchschnittlich mehr als jeder 2ten Frau schon einmal etwas passiert ist. (Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Sexualisierung, sexualisierte Gewalt, auch genital mutilation ist ein Teil davon, etc.)

Rape- 
Jegliche Arten von Sex und Sexuellem ohne Konsens der anderen Person.


Reverse Racism-
Eine nicht-existente und ausgedachte Form von weißen Menschen, dass weiße Menschen auch Rassismus erleben. Spoiler Alert- weiße menschen können keinen Rassismus erleben, Rassmismus ist ein Konzept was von Weißen erfunden wurde um weiße zu profitieren. BIPOC profitieren davon nicht, sondern werden für die Privilegien von weißen unterdrückt. Eine Gruppe, die dieses System erschaffen hat und davon profitiert und andere unterdrückt, kann nicht von den Unterdrückten negativ mit Rassismus betroffen werden. Natürlich haben weiße Menschen grundsätzlich nicht den Rassismus an sich erfunden, da es das schon seit fast Beginn der Menschheit gibt, allerdings Rassismus wie er heute und seit hunderten Jahren ist (Kolonialismus), wie er heute in einem globalen System manifestiert ist. Weiße Menschen können nur von Hass und Vorurteilen betroffen sein, NICHT von Rassismus.
Note: Manche BIPOC (white-passing und light-skinned) können von diesem System bis zu einer bestimmten Grenze profitieren (light-skinned und/oder light-skinned privilege).

Rasse-
Ein politisch sensibleres Wort als "Race", aber dennoch das "Gleiche". Im Grunde genommen gibt es unter Menschen nur die menschliche Rasse, aber vor ein paar hundert Jahren, während der Kolonisation, wurde dieses Wort etabliert (höchstwahrscheinlich 1790 von weißen USA Kolonialisten) um Menschen auf eine hierarchische Ebene einzustufen. Der Begriff Rasse enthielt seit jeher eine wertende Komponente, die bei der Anwendung auf den Menschen in der eurozentrischen Idee einer angeblich höherwertigen „weißen Rasse“ gipfelte. Daher ist das Wort "Ethnie", "Asiatisch" "schwarz" "Latinx", "native", "BIPOC", "weiße Menschen" eine bessere Wortwahl. 

Racial purity-
Diskriminierung von mixed people und die Idee, dass "Rassen", besser "Ethnien" sich nicht vermischen sollten. Was bescheuert ist, weil durch all die Migration weltweit, keiner mehr "pur" ist und wir am Ende des Tages eh alle unsere Wurzeln in Afrika haben. Schwarze Menschen sind die Wurzeln von uns allen.

Racially ambiguous- 
Menschen, die weiß oder auch BIPOC sein können, aber durch verschiedene Features, etc. nicht eindeutig als weiß oder BIPOC, und/oder spezifischen BIPOC Ethnien zugeordnet werden können.

S

Sexual orientation-
Zu wem man sich sexuell hingezogen fühlt.

Sexuality-
Sexualität. Ausdruck sexueller Empfänglichkeit oder Interesse. Eine Mischung zwischen was man sexuell mag, was einen erregt, zu wem man sich hingezogen fühlt.

Sexism- 
Diskriminierung und Unterdrückung von Menschen die Vulvas haben und/oder als Frauen wahrgenommen werden. Manchmal wird allerdings gesagt, meistens von fragilen männlichen* Egos, dass Männer* auch Unterdrückung erfahren. 1. Diese "Unterdrückung" geht von Männern* aus. 2. Jede Art von "Unterdrückung" die Männer erleben, bezieht sich auf Frauen- und Femininitätshass. zB: Männer haben weniger Chancen das Sorgerecht zu bekommen. Wieso? Weil gesellschaftlich gesehen die Frau immer noch nicht mehr ist als Brut und Versorgungsstätte von Kindern. Also nein, Männer* erleben keine Unterdrückung und auch keinen Sexismus, sondern nur den Beigeschmack vom Sexismus gegen AFAB's, Frauen* und Frauen. Das ist als würde man auf einen Menschen einschlagen und danach blaue Flecken an der Hand haben. You ain't the victim. Solang Männer* das also nicht einsehen, gehen die blauen Flecken auch nicht weg. Anstatt also sein fragiles Ego zum Vorschein zu bringen und beweisen zu wollen, dass man selbst irgendwie irgendwo auf irgendeine Art und Weise unterdrückt wird, sollte man sein Privileg als Mann* nutzen, um den Kern des Problems zu bekämpfen: Das Patriarchat.

Silencing-
Eine Mischung zwischen fragility, Comfort, gaslighting, tone policing und whataboutism. Also eine Art von priviligierten Menschen (Weißen, Männern, Hetero, Cis, etc.) die versuchen die Wahrheit zu verschleiern oder gar versuchen Menschen (Educatern, marginalisierten Menschen, etc.) davon abzuhalten etwas zu sagen, was ihre fragility triggern könnte.

Safe-space-
Ein Ort, online, etc. für marginalisierte Menschen, wo sie sagen können was sie wollen, ihre Ängste teilen können, sich gegenseitig empowern, etc. ohne die Gefahr mit Ignoranz von fragilen Egos konfrontiert werden zu müssen.

Sternchen*-
 Außerdem gibt es das Sternchen, *, das an Stelle der Endung an Wörter gehängt werden kann. Auch der Stern soll Vielfalt ausdrücken und ist an die Verwendung des * bei Suchfunktionen angelehnt. Allerdings ist es so, dass die Verwendung von Sternchen auch eher exklusiv als inklusiv sein kann. Nach dem Motto zum Beispiel, dass Trans-Frauen keine echten Frauen sind und daher eine extra Kategorie haben. 

Spezifischer Rassismus- 
Das ist zB anti-blackness, anti-_____ racism. BIPOC erleben Rassismus, aber spezielle BIPOC Gruppen erleben auch zentrierten Rassismus auf Grund ihrer spezifischen Rasse und nicht weil sie nur BIPOC sind. 

Slut- 
Ein erfundenes konstrukt vom Patriarchat um Frauen dafür zu shamen, dass sie eine Sexualität haben, für purity culture.  Also Slut=Böse. Deswegen müssen Frauen alles tun um nicht als solche bezeichnet zu werden. eine Frau oder ein Mädchen angreifen, weil sie sexuell sind, einen oder mehrere Sexualpartner haben, sexuelle Gefühle anerkennen und / oder auf sexuelle Gefühle reagieren.

Slutshaming- 
Frauen dafür zu shamen eine Sexualität zu haben. Es ist ein globales, patriarchales und systematisches Konstrukt. eine Frau oder ein Mädchen angreifen, weil sie sexuell sind, einen oder mehrere Sexualpartner haben, sexuelle Gefühle anerkennen und / oder auf sexuelle Gefühle reagieren.

Sex-work-
Ein Beruf, der genau so respektiert werden muss, wie alle anderen. Meistens trifft dies Frauen, wieder auf Grund von Objektifizierung und Sexismus. Aber: nicht vergessen, dass vieles (nicht alles) davon nicht aus gänzlich freiem Wille geschieht.

Straw feminism-
Eine von Männern* erfundene Definition vom Feminismus, um den Feminismus als Männer*hassendes Übel was vernichtet werden muss darzustellen. Anders gesagt: Männer wissen selbst das es nicht so ist, aber manchmal fühlt sich der Kampf für Gleichberechtigung für priviligierte wie Unterdrückung an und boom: male fragility. zB wird gesagt, dass alle Feministinnen “hässliche, unrasierte, kurzhaarige Lesben” sind (was übrigens wieder mal Frauen auf ihr Äußeres reduziert und zusätzlich Homophob ist, dass man homosexuelle Frauen als Männerhasser darstellt) oder “sie wollen Gleichberechtigung, aber nicht gleiche Verantwortung” (erstens: Bullshit. Zweitens: geben sie damit zu, dass es noch keine Gleichberechtigung gibt).

Sexist gendered Insults-
Viele Beleidigungen, die benutzt werden, sind darauf ausgelegt Frauen zu slutshamen und bei Männern mehrheitlich neutral zu bleiben oder sogar Männer zu beleidigen, indem man die Frauen in deren Leben slut-shamed.  Die häufigsten Beleidigungen für Frauen sind; "Schlampe, Bitch, Hure, etc." Frauen werden also konstant für ihre Sexualität geshamed, die häufigsten bei Männern; "Hurensohn (also die Sexualität der Mutter ist die schlimmste Beleidigung ever für einen Mann), Arschloch (neutral), Idiot (neutral), etc." 

Sexualization- 
 Das gleiche wie objectification.

Sexpositivity- 
Eine Bewegung für Frauen, Fette, LGBTQI+ Personen, denen eingeredet wurde, dass sie entweder nicht gut genug für ein Sexualleben sind (zB. Fette) oder die dafür geshamed werden ein Sexualleben zu haben (zB. Frauen).

Social justice warrior-
Eine Beschreibung von ignoranten Priviligierten für Menschen, die (oh wie unglaublich schrecklich) für die Gleichberechtigung aller kämpfen und nicht davor zurückschrecken priviligierte Menschen zur Verantwortung zu ziehen.

Silence is compliance-
Ein Sprichwort was es ziemlich auf den Punkt bringt. Sich nicht für etwas zu interessieren, wegzugucken und nichts zu sagen, weil es einen nicht selbst betrifft, ist Teil des Problems und ein aktiver Unterdrücker.

Sisterhood-
Der Zusammenhalt und das gegenseitige Empowerment zwischen Frauen.

Skoliosexuality-
eine sexuelle Anziehung für non-binary identifizierte Personen.

Sexualisierte Gewalt- 
Gewalt mit einem sexuellen Aspekt/einer sexuellen Motivation. (Zum Beispiel Vergewaltigung). Das fehlen von Konsens bei einer sexuellen Handlung jeglicher Form.

Sexuelle Belästigung- 
Körperliche oder psychische Aufdringlichkeit mit einer sexuellen Motivation.

Shayla- 
Eine Art der Verschleierung wo das Tuch nur leicht um den Kopf gewickelt ist, sichtbarer Haaransatz möglich.


Sexual sexism- 
Männer die nur darauf achten, dass sie beim Sex zum Höhepunkt kommen und die weibliche Sexualität total vernachlässigt wird. Generell wurde Frauen immer eingeredet, dass ihre Sexualität und ihre Bedürfnisse zweitklassig sind und weibliche Körper nur dafür da sind um Männer* zu beglücken.

T

Taking up space- Eine Bewegung für marginalisierte Menschen, um symbolischen Platz einzunehmen und echten Platz. Symbolisch zB durch die Besetzung von hohen Arbeitspositionen und im echten Platz in dem man beispielsweise als fetter Mensch sich in einer vollen Bahn hinsetzt ohne Angst zu haben, dass man Leute stört oder berührt. Marginalisation bedeutet auch, dass einem eingeredet wird, dass man so wenig Platz wie möglich einnehmen soll, denn dieser Space gehört privilegierten Menschen.

Transgenderness- 
 Menschen die sich einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Zwischen den 2 “Hauptgeschlechtern” (Männlich und Weiblich). zB jemand der AFAB ist, aber eigentlich ein Mann ist.

Trans-Sexism-
Trans Frauen erleben Sexismus weil sie wie stereotypische, Gender-binary Frauen aussehen und/oder weil sie nicht als echte Frauen ernstgenommen/wahrgenommen werden und daher sexualisierte Gewalt, Ausbeutung und Genozid erleben. (zum Beispiel werden Transfrauen verdammt oft auf Grund der Tatsache, dass cis Männer "herausfinden", dass sie transgender sind und deswegen mit Aggressionen reagieren ermordet.). Auch viele Transmänner erleben Sexismus/Trans-sexismus, weil sie nicht als echte Männer wahrgenommen werden und somit nicht erst genommen werden. Sie betrifft also auch Sexismus und Cis-sexismus (weil: Das Patriarchat sieht eine Frau in ihnen, keinen vollwertigen Mann).

Thin-washing-
Die metaphorische “Waschung” von Dingen in unserer Gesellschaft um fette Menschen auszuschließen oder auszuradieren. ZB indem historische fette Personen in Filmen von im echten Leben dünnen Menschen gespielt werden um so den Eindruck zu vermitteln, dass Fettsein nur eine in Filmen vorkommende Charakteristik ist/nicht okay im echten Leben ist oder zB indem man Menschen die in Serien dicker werden weniger zeigt oder sie nur noch mit schlabberklamotten einkleidet oder zB eine dünne Person in einen fatsuit packt um sie im Laufe des Films einer “Verwandlung” zum Dünnsein zu unterziehen (siehe Insatiable auf Netflix).

Transsexual- 
Eine beleidigende Bezeichnung für transgender Menschen, da es aussagt, dass transgenderness eine sexuelle Orientierung ist und keine geschlechtliche Identifizierung.

Transwomen- 
AMAB, die aber eigentlich Frauen sind.

Transmen- 
AFAB, die eigentlich Männer sind.

Trans non-binary-
Genderqueer Menschen, die sich zwar als non-binary identifzieren, aber sich zum Beispiel mehr als Frau fühlen, trotz AMAB und daher eine Transformierung durchmachen.

Toxic masculinity-
Eine Charakteristik die vom Patriarchat etabliert wurde und verdammt gefährlich ist. Die Idee, dass Männer spezielle Charakteristiken haben müssen, um ein Mann zu sein (in Verbindung mit Hypermasculinity). Das ist sehr gefährlich, weil es nicht nur Männer sondern auch Männer, Frauen und andere Menschen die nicht in dieses Spektrum passen negativ beeinflußt.  zB Mann muss stärker als Frau sein und dominant sein. Mann muss immer seine Meinung durchsetzen, etc. Toxische Maskulinität und das Patriarchat ist zum Beispiel der Hauptgrund für den Femizid. Um es auf den Punkt zu bringen, alles was als Femininität angesehen wird, ist schlecht, schwach und muss "vernichtet" werden.

Transfeindlichkeit- 
Diskriminierung und Unterdrückung von transgender Menschen.

Transfeindliche Datingbevorzugung-
Entgegen der allgemeinen Meinung wird wen wir attraktiv finden und wen wir daten würden stark von den gesellschaftlichen Normen beeinflußt. Wer transgender Menschen auf Grund der Tatsache, dass sie transgender sind, nicht daten würde, sieht transgender Menschen nicht als das Geschlecht an was sie sind und als was sie sich identifizieren, sondern als AGAB die sich nur "verkleiden" und trotzdem noch AGAB sind. Wieso? Weil das gesellschaftlich so gelehrt wurde. Du hast Angst, dass die trans Person die du datest nicht das Geschlecht hat, dass du willst? Woher willst du wissen, dass cis Personen da unten so aussehen wie du das willst? Da hilft nur reden. 
Tipp: Ja, wenn die Genitalien anders sind als du das möchtest (auf jeden Menschen bezogen, egal ob Trans, cis, etc.), dann rede mit dieser Person/einer anderen Person über deine Befürchtungen, usw.

Transphobia-
eine diskriminierende und äußert falsche Bezeichnung für die systematische Unterdrückung und Diskriminierung die Transgender Menschen erleben. Phobie bedeutet "Angst" und das konnotiert, dass transfeindliche Menschen tatsächlichen einen rationalen Grund hätten, transfeindlich zu sein, weil sie ja nur Angst haben. Das ist aber nicht so, sie sind einfach nur hasserfüllte ignorante Menschen.

Trigger Warning-
Eine voraussichtliche Warnung, die meist vor einem intensiven Text oder Video kommt, der zum Beispiel Vergewaltigung thematisiert und möglicherweise manche Menschen die das erlebt haben negativ beeinflussen kann, indem es Erinnerungen wach werden lässt. 

Triggern-
Ein negatives Gefühl oder Erinnerung die zum Vorschein kommt, wenn man mit etwas konfrontiert wird, was daran erinnert, zum Beispiel an ein vergangenes Trauma. Manchmal auch einfach nur etwas unkomfrotables, was extreme Wut oder Angriff auslöst.

Thin hypocrisy- 
Die Idee das etwas für dünne Menschen in Ordnung ist, was für Fette nicht gilt. zB fastfood. Während dünne Frauen fürs fastfood essen gefeiert werden, alla “Ich mag Frauen die richtig essen können!” “Das ist so lecker! Lass nächstes Mal zusammen Komafressen!”, können fette Menschen nicht mal ein Glas Wasser in der Öffentlichkeit trinken, ohne schief angeguckt zu werden.

Third gender-
Der Ausdruck  "drittes Geschlecht" beschreibt Personen, die sich weder als männlich noch als weiblich identifizieren, sowie die soziale Kategorie, die in jenen Gesellschaften vertreten ist, die drei oder mehr Geschlechter anerkennen. Es ist also nicht wortwörlich 1 Geschlecht, es ist eher ein Spektrum jenseits männlich und weiblich.

Tone policing-
Eine Form von silencing, indem der Unterdrückten Person die Wut aberkannt wird, als unnötig, grundlos  und/oder überflüssig dargestellt wird. Eine Ausrede ignorant zu bleiben. Triggert fragility. Als würde das Argument einer marginalisierten Person an Wert verlieren, wenn es nicht nett, fürsorglich und verständnissvoll rübergebracht wird. Nach dem Motto: wärst du netter gewesen und hättest sanfter über deine Unterdrückung geredet, dann hätte ich dir zugehört!

Tokenizing- 
Oft verübt von fake allies. Die Politik, nur eine flüchtige Anstrengung oder symbolische Geste in Richtung auf das Erreichen eines Ziels zu unternehmen, wie zum Beispiel im Kampf für Gleichberechtigung. zB durch Partyaktivismus.

Trigger- 
Wenn ein erlebtes Trauma eine negative Reaktion auslösen kann, wenn man daran erinnert wird oder durch Schlüsselwörter/Bilder/etc.

Thin fragility-
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Auch aus Angst, dass man dieses Privileg und die Überlegenheit verlieren könnte. In diesem Fall dünne Menschen.

Thin comfort-  
ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von dünnen Menschen fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu platzen. So werden zum Beispiel weniger freizügige Bikinis/Badeanzüge für fette Menschen gemacht, generell Klamotten. Und fetten Menschen wird eingeredet, dass sie sich für ihren Körper schämen müssten und sich verdecken müssen, damit dünne Menschen sich bei dem Anblick von fetten Körpern nicht unkomfortabel fühlen müssen. Verknüpft mit thin fragility und tone-policing. Die Idee, dass fette Menschen “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne dünne Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Generell das fette Menschen auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das dünne Ego nicht zu verletzen.

Thin privilege- 
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die die eigene Körpermaße als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seinen Körpermaßen diskriminiert/unterdrückt/ermordet (zB. Medizinische Fehldiagnosen), etc. zu werden. Dünne profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. von fetten Menschen. Thin privilege ist institutionell, konstitutionell, etc.

Thin gaze-
Medien, Filme, Klamotten, etc. durch die Perspektive von dünnen zu zeigen, meist durch die stereotypische Darstellung von fetten menschen und einer all-thin Besetzung.


U

Unbewusste Ignoranz- 
Wenn man mit etwas nicht konfrontiert wurde, dann kann man es auch nicht wissen, dass ist unbewusste Ignoranz. Diese kann man jederzeit loswerden, indem man sich damit auseinandersetzt.

Unkolonialistische Bildung-
Das gleiche wie intersektionale Bildung.

Up-skirting- 
Männer, die ohne Konsens unter-dem-rock Bilder von Frauen machen (was sogar legal in Amerika ist).

V

Victim-blaming-
Wenn man eine Person, oft marginalisierte Menschen, für ihre eigene Unterdrückung, Diskriminierung und traumatische Erfahrungen und widerfahrene Ungerechtigkeiten verantwortlich macht . Zum Beispiel Afro-amerikaner die in “Ghettos” leben, die dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie dort leben; “Das ist doch nicht die Schuld der Weißen, wenn ihr faul und asozial seid! Niemand zwingt euch dazu!"  Falsch, Kolonisation, Unterdrückung, Genozid (Polizei Brutalität, Armut, Aids, Drogen, rassistische Wohnpolitik, Arbeitseinstellungsrassismus) und Diskriminierung ausgehend von weißen ist Schuld daran. (Rassismus). Oder Frauen die vergewaltigt wurden; “Wenn du so einen Rock anhast und mit ihm flirtest, bist du selbst daran Schuld!” BTW: Klamotten, etc. vergewaltigen keine Menschen, Vergewaltiger vergewaltigen Menschen. Das ist ein Moment wo man sagen kann: Niemand hat sie dazu gezwungen!

Vitiligo- 
eine nicht-ansteckende Pigmentationsstörung, die zB Julia, Winnie Harlow und Micheal Jackson haben/hatten. Die Ursache dafür ist unbekannt. Der Grund für die Hautaufhellung ist eine autoimmune Blockierungen bzw. Zerstörung der Melanozyten (Melanin). Die betroffene Fläche und Ausbreitung der weißen Flecken ist bei jeder Person anders. Es können aber auch andere Krankheiten durch diese einhergehen, so wie Diabetes oder Anämie.

Vergewaltigung-
Eine Art von sexualisierter Gewalt. Das fehlen von Konsens bei einer sexuellen Handlung, wo Penetration vorkommt.

Vulvalippen-
Eine bessere Alternative zu "Schamlippen", da Schamlippen das Wort Scham beinhalten und der Grund dafür purity culture, saut-shaming und Sexismus ist. 

Vagina extension myth- 
Der sexistische Mythos, Teil der Purity culture und slutshaming, dass die Vagina beim Sex mit vielen Männern* lose wird und sexuell unbrauchbar. Ja, natürlich wird die Vagina lockerer und weiter, wenn sie "strapaziert" wird, aber 1. Das wird sie auch, wenn man 50 mal Sex mit einem Mann* hat 2. Die Vagina zieht sich wieder zusammen 3. Respect that pussy, no matter what!

W

White gaze- 
 Medien, Filme, Klamotten, etc. durch die Perspektive von Weißen zu zeigen, meist durch die ethnische Fetischierung und Stereotypisierung von BIPOC und/oder all-white Besetzung.

Namentlicher Rassismus-
Eine Unterkategorie von Rassismus. Das  ist, wenn BIPOC auf Grund der Tatsache, dass sie "nicht-weiße" oder nicht weiß-klingende Namen haben und deswegen ein höheres Ablehnungsrisiko bei Bewerbungen, in der Wohnpolitik, etc. haben. 



White people-
Menschen mit europäischer Abstammung/europäischen Wurzeln.

Woke- 
Eine einfache, kurze und zusammenfassende Art und Weise auszudrücken, dass jemand sich unkolonialistisch bildet. 

White supremacy- 
Der Glaube von weißen Menschen, dass die weiße Rasse denen aller anderen Rassen überlegen ist und so auch die Gesellschaft dominieren.

White fragility-
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. Auch aus Angst, dass man dieses Privileg und die Überlegenheit verlieren könnte. In diesem Fall weiße Menschen.

White feminism-
Feminismus ohne Intersektionalität. Meistens konzentriert man sich dort nur auf die Bedürfnisse von weißen Frauen in Verbindung mit white supremacy.

White privilege- 
Das Privileg zu haben in einer Gesellschaft zu leben, die die eigene Rasse/Ethnie als “normal” und als “Richtwert” betrachtet und damit nicht auf Grund von seiner Rasse/Ethnie diskriminiert/unterdrückt/ermordet, etc. zu werden. Weiße profitieren somit auch von der Unterdrückung/Diskriminierung/etc. von BIPOC. White privilege ist institutionell, konstitutionell, etc.

White-washing- 
Die metaphorische “Waschung” von Dingen in unserer Gesellschaft um Frauen auszuschließen oder auszuradieren. zB sein male-privilege zu nutzen um die Arbeit von Frauen zu kopieren/stehlen und/oder dafür den Rum einzuheitzen. Die “Heldenrolle” immer cis-hetero männlich zu besetzen, etc. Manche Arten von white-washing:
-white-washing von celebrities in medien (haut heller fotoshoppen, alles europäischer, etc.).
-in Filmen (weiße menschen spielen PoC rollen).
-in Filmen und in Geschichtsbüchern (verändern die Geschichte, nur weiße geschichte erzählen).

Wage gap- 
Die unterschiedliche systematische Bezahlung von verschiedenen Menschen (marginalisierten Menschen) auf Grund von Rassismus, Sexismus, etc. trotz gleicher Arbeit, gleicher Bildung.
Oft wird gesagt, dass es nichts mit Diskriminierung zutun hat, dass bestimmte marginalisierte Menschen, zB Frauen*, freiwillig schlechter bezahlte Jobs haben als Männer*. Doch guckt man in die Geschichte, dann merkt man schnell, dass das nicht der Fall ist. zB Frauen*; bis zum 20 Jahrhundert wurde es Frauen* nicht erlaubt zu arbeiten und selbst danach, war der Arbeitsmarkt und die Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen* sehr begrenzt. Hinzu kommt Diskriminierung (in Form von sexueller Belästigung, etc.) am Arbeitsplatz und gegenderte Berufe (Typische "Frauenberufe" sind grundsätzlich im niedrigeren Einkommensbereich als typische "Männerberufe"), die Frauen in eine marginalisierte Ecke drängt. Werden Frauen aktiv dazu gezwungen lieber Krankenschwester als Chirurgin zu werden? Nein. Aber für viele Frauen ist das eine angenehmere Lösung als sich mit einem Männer* , Sexismus und Vorurteilen dominierten Job in die Gefahr zu begeben es nicht zu schaffen.

Whataboutism- 
Eine Art von silencing, indem man versucht auf ein anderes Thema zu lenken, um sich nicht mit dem Problem/der Thematik auseinandersetzen zu müssen. “BIPOC erleben systematische Unterdrückung durch weiße Menschen!- Eh aber was ist mit (what about) den armen weißen Farmern in Süd-afrika, die von ihren schwarzen Arbeitern ermordet werden?” (Erstens: diese “armen” Farmer haben ihre schwarzen Arbeiter wie Sklaven behandelt und das Land in erster Linie durch Kolonisation, Versklavung und Genozid von den Vorfahren der schwarzen Arbeiter erbeutet) oder “Der gender pay gap ist real in Deutschland!- Was ist (what about) mit den Frauen die in Saudi-Arabien kaum Rechte haben? Konzentriert euch doch auf die! Die haben es viel schlimmer!” (Erstens: Ja natürlich, darauf konzentriert sich intersektional feminism auch! Aber das ist in diesem Gespräch, in diesem Moment nicht das Thema! Unterdrückung ist Unterdrückung! Sexismus ist Sexismus! Jede Art von Unterdrückung ist schlimm! Ja, natürlich gibt es unterschiedliche “Stufen”, eine macht das andere aber nicht weniger wichtig.)

White veganism- 
Weiße/männliche/cis/hetero/able-bodied Veganer, die sich zwar für Tierleben interessieren (super), aber sich null um Menschenleben/marginalisierte Menschen kümmern.

Why I didn’t report-
Eine Bewegung, die versucht Licht auf victim-blaming und warum Frauen und andere Menschen ihre sexuelle Gewalt/sexuelle Belästigung Erfahrungen nicht anzeigen.

White-splaining- 
Weiße die BIPOC ihre eigene Unterdrückung erklären wollen/denken sie wüssten es besser, auch allgemein in allen Bereichen des Lebens um ihre Überlegenheit zu beweisen.

White comfort- 
Ein Zustand in dem selbst ein Mindestmaß an Kritik/unkomfortabler Ehrlichkeit unerträglich wird und eine Reihe defensiver Bewegungen auslöst, auf Grund von einem fragilen Ego und der Unfähigkeit mit Kritik und unkomfortabler Ehrlichkeit umzugehen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gedanke man könnte Täter sein oder als solcher dargestellt werden, ist unerträglich. . Deswegen wird alles dafür getan die Wahrheit über Unterdrückung, Verantwortung, Macht, “Tätertum” von weißen Menschen fernzuhalten, um ihre Blase nicht zu platzen. So wird zum Beispiel beim “Genozid” von native americans nur die Seuchenplage erwähnt, nicht aber der eigentliche Genozid durch Ermordnung, Vergewaltigung, Versklavung, etc. Oder man findet andere Beschreibungen für bestimmte Dinge, die weiße als Täter darstehen lässt. So zum Beispiel sagt man “die Diskriminierung die schwarze Menschen erlitten haben” ohne es Rassismus zu nennen und zu sagen “durch weiße Menschen”. Verknüpft mit white fragility und tone-policing. Die Idee, dass BIPOC “nett” und “rücksichtsvoll” über ihre Unterdrückung reden sollten und den Kampf für Gleichberechtigung führen sollten, ohne weiße Menschen zur Verantwortung zu ziehen. Generell das BIPOC auf Zehnspitzen laufen müssen und einstecken müssen, um das weiße Ego nicht zu verletzen.

White hypocrisy- 
Die Idee das etwas für weiße in Ordnung ist, was für BIPOC nicht gilt. zB weed rauchen oder in einem Cafe auf einen Freund warten, “Gangsta” Klamotten tragen. Bei BIPOC, besonders Schwarzen ist kiffen “ghetto”, bei Weißen normal und zur Entspannung, “so cool”.

Womanism- 
Feminismus der sich auf BIWOC konzentriert, speziell auf schwarze Frauen.

Womyn- 
Eine neutrale Form von women, um den “Mann” (men) aus woMEN rauszunehmen und es inklusiver zu machen für non-binary's, etc.

White history-
Die weißgewaschene und weiß-zentrierte, white comforted und kolonialistische Geschichte der Welt. Manchmal kommt es vor, dass white history auch  BIPOC Geschichte erzählt, oft aber nur bestimmte negative Aspekte dieser, wie Sklaverei, usw (generell Sachen, die BIPOC Menschen wie Primaten und unterentwickelte Wilde aussehen lässt), um die weiße Rasse überlegen aussehen zu lassen oder als Helden. Aber dies immer mit white comfort.  Es wird also nicht von der echten positiven Geschichte von BIPOC Kulturen erzählt, also das, was diese der Gesellschaft gegeben haben, entwickelt haben, generell große Leistungen.

White savior complex- 
Weiße Menschen die denken, dass sie die einzigste Rettung für BIPOC wären, das sie die Helden wären. So fahren zum Beispiel oft weiße Menschen in Länder Afrikas oder Asiens und helfen dort einer meist weißen Organisation. Ohne zu fragen was die Menschen dort wirklich brauchen oder was diese Menschen wollen, legen sie los und “helfen” ihrer Meinung nach. Oft passiert das ganze auch mit der Motivation im Mittelpunkt zu stehen und Komplimente zu bekommen. Deswegen werden oft ohne Konsens Fotos von den “Opfern” gemacht oder mit ein paar BIPOC Kindern, die dann auf social media veröffentlicht werden. Der WSC passiert auch oft in Filmen. Wenn rassistische Situationen in Filmen dargestellt werden, dann ist es meist eine weiße Person, die die Situation auflöst/das Opfer rettet/ welt-offen rüberkommt. Zum Beispiel in Brooklyn 99, wo Jake den beiden schwarzen Kindern von Terry eine rassistische Situation erklärt. Oder das Weiße den Rassismus/die rassistische Aktion besiegen.

Tipp: Wer wirklich helfen will, kann Geld oder Kraft in Bildung investieren und/oder in lokale Hilfsarbeiter der community, um ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Hilfeleistungen durchzuführen. Sozusagen der stille Hilfeleister (Abgeleitet vom Wort Teilhaber). Die Leute dort wissen am besten wie sie ihrer eigenen community helfen können.

White-passing- 
BIPOC, die zwar ethnisch gesehen nicht weiß sind, aber vom Aussehen her gesellschaftlich als weiße Person gedeutet werden (könnten). Sie sind dennoch BIPOC.

White-passing privilege- 
Manche BIPOC (white-passing und light-skinned) können von diesem System (Rassismus)  bis zu einer bestimmten Grenze profitieren. Allerdings profitieren white-passing BIPOC nicht von white privilege wegen passive racism.

Wurzeln-
Wo ein Mensch seine Anfänge hat, ähnlich wie Ethnie, nur das Wurzeln noch weiter zurück reichen, bis zu dem Anfang der Menschheit.

X

Xenophobia-
Angst und Hass gegen Fremde oder “Ausländer”, generell alle die “anders” sind als man selbst. Am Ende nur Hass, nicht Angst.

Y
Yt- 
Eine zensierte Version von “white”, um über weiße Menschen in social media zu reden, ohne das man gesperrt wird.

Yellow-facing- 
Nicht asiatische Menschen, insbesondere weiße Menschen, die sich das gesicht und/oder die Haut gelb anmalen, um eine meist ostasiatische Person zu immitieren und/oder ein stereotypisches Bild von ostasiatischen Menschen zu kreieren. Yellow-facing ist es auch, wenn weiße Menschen sich die Augen mit make-up oder Tape verkleinern, um mehr ostasiatisch auszusehen.

Z

Zensur-
Es ist oft rassistisch/sexistisch. Wird oft benutzt, um marginalisierte safe spaces zu Unterbindung oder für ______ comfort.





*Alle Diskriminierungsformen: systematische Diskriminierung und Unterdrückung, außer wenn Diskriminierung mit einem Stern markiert ist*

* “_______” wird benutzt statt einem Wort, weil es mehrfach belegt werden kann. zB statt white, male, cis, hetero, etc. comfort, sagen wir “______ comfort."*

*Woketionary= Woke+Dictionary*

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